Nansen-Gründer schließt Bitcoin-Kurse unter 60.000 US-Dollar aus
Nansen-CEO Alex Svanevik schließt Bitcoin-Kurse unter 60.000 US-Dollar durch den Vormarsch von Real World Assets aus.
Der CEO des Blockchain-Analyseunternehmens Nansen, Alex Svanevik, schließt einen zukünftigen Bitcoin-Preis unterhalb von 60.000 US-Dollar aus. Als Grund für diese optimistische Prognose nennt der Experte die zunehmende Reifung des Kryptomarktes durch den Handel mit tokenisierten realen Vermögenswerten.
Wandel durch Real World Assets
Der Kryptosektor legt laut Svanevik seinen langjährigen Ruf als reine Plattform für schnellen Reichtum endgültig ab. Das digitale Gold und andere Blockchain-Netzwerke treten nun in eine Ära ein, die zunehmend von klassischen Finanzinstrumenten geprägt ist.
Anleger handeln bereits heute tokenisierte Aktien oder Indizes wie den S&P 500 auf dezentralen Märkten. Diese Entwicklung bietet der gesamten Industrie einen enormen Raum für nicht-kryptografische Anlageklassen.
Solana bleibt ein starkes Ökosystem
Neben der größten Kryptowährung äußert sich der Analyst auch äußerst positiv über Solana. Die Reduzierung der Smart-Contract-Plattform auf einen reinen Umschlagplatz für Meme-Coins bezeichnet er als absurd.
Hinter dem SOL-Netzwerk stehe ein exzellentes Entwickler- und Geschäftsteam mit einem klaren Siegeswillen. Zwar prognostiziert der Nansen-Gründer keinen konkreten künftigen SOL-Kurs, sieht das Ökosystem langfristig jedoch hervorragend positioniert.
Konkurrenz im Layer-2-Bereich
Auch das neue Layer-2-Netzwerk des Brokers Robinhood steht unter der genauen Beobachtung der Analysten. Die Skalierungslösung könnte sich dank der massiven Nutzerbasis zu einem ernsthaften Konkurrenten für das etablierte Base-Netzwerk entwickeln.
Einen eigenen Token für diese Layer-2-Chain schließt der Experte hierbei allerdings aus. Das Unternehmen verfüge bereits über eine gewaltige Reichweite und benötige keine künstlichen finanziellen Anreize zur Nutzergewinnung.


