Coinbase startet Kredite gegen Bitcoin und Ethereum in Großbritannien
Coinbase bietet britischen Nutzern ab sofort USDC-Kredite an, die durch Bitcoin und Ethereum besichert werden.
Die Kryptobörse Coinbase hat in Großbritannien besicherte Darlehen für ihre Nutzer eingeführt. Kunden können ab sofort den Stablecoin USDC leihen und dafür Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) sowie Coinbase Wrapped Staked Ether (cbETH) als Sicherheit hinterlegen.
Bis zu fünf Millionen USDC durch Bitcoin-Besicherung
Die Vergabe der Kredite erfolgt über Morpho, ein dezentrales Protokoll auf dem Base-Netzwerk. Laut der jüngsten Ankündigung können Nutzer Darlehen von bis zu fünf Millionen USDC aufnehmen, sofern sie ausreichend Einheiten der größten Kryptowährung als Sicherheit (Collateral) hinterlegen.
Die Zinssätze sind variabel und werden direkt durch das Morpho-Protokoll auf Basis der aktuellen Marktbedingungen festgelegt. Dadurch können sich die Kreditkosten für Nutzer der Handelsplattform regelmäßig ändern.
Einen festen Tilgungsplan gibt es für die Darlehen nicht. Allerdings tragen Kreditnehmer ein Liquidationsrisiko, falls das Verhältnis der Kreditsumme zum Wert der hinterlegten Sicherheiten bestimmte Schwellenwerte überschreitet.
Coinbase expandiert inmitten neuer FCA-Regulierungen
Der Start in Großbritannien erweitert einen Service, den Coinbase bereits seit Jahresbeginn schrittweise in den USA anbietet. Dort können Nutzer Kredite von bis zu einer Million USDC gegen die Hinterlegung der führenden Smart-Contract-Plattform aufnehmen.
Gleichzeitig treibt die britische Finanzaufsichtsbehörde (FCA) die Regulierung des digitalen Währungsmarktes voran. Kürzlich startete die Behörde eine Konsultationsphase für ein neues Krypto-Regelwerk, das bis Oktober 2027 vollständig in Kraft treten soll.
Das Krypto-Unternehmen verfügt in Großbritannien bereits seit Februar über eine FCA-Zulassung als registrierter Dienstleister. Mit der Einführung der besicherten Darlehen baut die Plattform ihr lokales Produktportfolio konsequent weiter aus.


