Coinbase startet Derivatehandel in UK – Bitcoin-Kurs erholt sich
Coinbase startet den Derivatehandel in Großbritannien, während sich der Bitcoin-Kurs bei rund 64.000 US-Dollar stabilisiert.
Die Kryptobörse Coinbase hat den Start des Derivatehandels für professionelle Investoren in Großbritannien angekündigt. Dieser Schritt folgt auf die kürzliche Erteilung einer MiFID-Lizenz durch die britische Finanzaufsicht FCA.
Breites Angebot für professionelle Händler
Qualifizierte Anleger erhalten in den kommenden Monaten Zugang zu über 170 Kontrakten. Das Angebot umfasst neben Krypto-Derivaten auch Aktien, Rohstoffe und Devisen.
Sogenannte Perpetual Contracts ermöglichen dabei einen durchgehenden Handel mit bis zu 50-facher Hebelwirkung. Klassische Terminkontrakte (Futures) bieten einen Hebel von bis zu 20x.
Laut Keith Grose, dem CEO von Coinbase UK, ist die Einführung Teil der Strategie, ein einheitliches und grenzenloses Derivate-Ökosystem aufzubauen. Das Unternehmen wandelt sich damit zunehmend von einer reinen Krypto-Börse zu einer Multi-Asset-Plattform.
Bitcoin-Kurs reagiert auf Marktbewegungen
Während die Handelsplattform ihr Angebot ausbaut, zeigt auch die größte Kryptowährung leichte Erholungstendenzen. Nach einem kurzzeitigen Rückgang notiert Bitcoin aktuell wieder bei rund 64.134 US-Dollar.
Das Handelsvolumen des digitalen Goldes verzeichnete dabei einen massiven Anstieg von 45 Prozent. Die Coinbase-Aktie (COIN) reagierte im vorbörslichen Handel ebenfalls mit einem leichten Plus.
Dennoch bleiben Marktbeobachter vorsichtig. Prognosemärkte sehen derzeit eine 26-prozentige Wahrscheinlichkeit für einen Bitcoin-Rücksetzer unter die Marke von 60.000 US-Dollar im August.
Entscheidend für die weitere Kursentwicklung der Leitwährung dürften die in Kürze anstehenden US-Inflationsdaten (CPI) sein.


