CLARITY Act erreicht US-Senat: Neues Gesetz stärkt Ripple (XRP)
Der US-Senat setzt den CLARITY Act auf die Agenda, was weitreichende regulatorische Klarheit für XRP schaffen könnte.
Der US-Senat hat den sogenannten Digital Asset Market CLARITY Act offiziell auf seine legislative Agenda gesetzt. Dieser formelle Schritt rückt eine endgültige Abstimmung über das Gesetz in den kommenden Monaten in greifbare Nähe. Für die Krypto-Industrie und insbesondere für Ripple (XRP) bedeutet dies einen entscheidenden Fortschritt hin zu verlässlichen rechtlichen Rahmenbedingungen in den Vereinigten Staaten.
Meilenstein für die US-Gesetzgebung
Dem aktuellen Vorstoß ging eine Zustimmung des Bankenausschusses im Senat voraus. Dort passierte der Entwurf im vergangenen Monat mit 15 zu 9 Stimmen und zeigte eine wachsende parteiübergreifende Unterstützung.
Das Gesetz zielt maßgeblich darauf ab, die Klassifizierung digitaler Vermögenswerte klar zu definieren. Zudem soll es unmissverständlich regeln, welche Bundesbehörden für die jeweilige Aufsicht auf dem US-Markt zuständig sind.
Frischer Rückenwind für den XRP-Token
Die Entwicklungen in Washington haben für die siebtgrößte Kryptowährung eine besondere Tragweite. Das Krypto-Unternehmen Ripple befand sich zuvor in einem jahrelangen und intensiven Rechtsstreit mit der US-Börsenaufsicht SEC.
Zwar wurde der Status des Tokens als Nicht-Wertpapier bereits gefestigt. Eine formelle Marktstruktur durch den CLARITY Act würde jedoch letzte Bedenken bei Banken, Zahlungsdienstleistern und institutionellen Investoren endgültig ausräumen.
Nächste Schritte bis zur finalen Verabschiedung
Sollte der Senat das Gesetz verabschieden, muss es noch mit der Version des Repräsentantenhauses abgestimmt werden. Erst nach dieser Einigung kann der US-Präsident das Dokument final unterzeichnen und in Kraft setzen.
US-Senatorin Cynthia Lummis betonte zuletzt die Dringlichkeit dieses Prozesses. Ohne ein rechtzeitiges Handeln in der aktuellen Legislaturperiode könnte sich eine umfassende Regulierung digitaler Assets bis in das Jahr 2030 verzögern.

