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BlackRock senkt In-Kind-Limit für Bitcoin-ETF IBIT auf 1 Million US-Dollar

BlackRock senkt das In-Kind-Limit für den Bitcoin-ETF IBIT auf 1 Million US-Dollar für institutionelle Akteure.

11. August 2026 · 21:31 · 2 Min. Lesezeit
Der Schriftzug des Vermögensverwalters BlackRock neben einer physischen Bitcoin-Münze auf einem Finanzchart.

BlackRock hat die Mindestgrenze für sogenannte In-Kind-Konvertierungen bei seinem iShares Bitcoin Trust (IBIT) drastisch gesenkt. Wie aus einer aktualisierten Meldung an die US-Börsenaufsicht SEC hervorgeht, fällt das Limit von 25 Millionen auf 1 Million US-Dollar. Dieser Schritt soll den Zugang für eine breitere Gruppe institutioneller Akteure zum größten Bitcoin-ETF des Marktes erleichtern.

Funktionsweise der In-Kind-Konvertierung

ETF-Erstellungs- und Rücknahmeprozesse sind entscheidend für die Stabilität der Marktstruktur. Bei In-Kind-Transaktionen können autorisierte Teilnehmer (Authorized Participants) ETF-Anteile direkt gegen den Basiswert eintauschen, anstatt Bargeld zu verwenden.

Im Fall des digitalen Goldes bedeutet dies, dass institutionelle Partner BTC direkt in den Trust einbringen oder aus diesem abziehen können. Dieser Mechanismus trägt maßgeblich dazu bei, den Preis des ETFs im Einklang mit dem Nettoinventarwert (NAV) zu halten.

Durch die deutliche Absenkung der Schwelle auf 1 Million US-Dollar öffnet der Vermögensverwalter diese Option nun auch für mittelgroße institutionelle Marktteilnehmer. Zuvor war die Hürde von 25 Millionen US-Dollar für viele Akteure schlichtweg zu hoch.

Keine physische Auszahlung für Privatanleger

Trotz dieser strukturellen Erleichterung bleibt eine wichtige Einschränkung bestehen. Die Änderung betrifft ausschließlich den institutionellen Handel im Hintergrund.

Normale Privatanleger können ihre IBIT-Anteile weiterhin nicht gegen echte Token in ihre persönlichen Wallets eintauschen. Der Prozess läuft strikt über autorisierte Teilnehmer, Market Maker und Verwahrstellen.

Für den Endkunden bleibt der Fonds ein reines Investmentvehikel auf traditionellen Brokerage-Plattformen. Das Anlageprodukt bietet somit eine bequeme Preisbeteiligung an der größten Kryptowährung, gewährt aber keine direkte Kontrolle über die Private Keys.

Gregor Kaufmann · Redakteur
Bei dcc.finance seit 2024

Reporter bei dcc.finance.

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