Bitcoin visiert 65.000 US-Dollar an – Hoffnung auf US-Iran-Deal wächst
Ein möglicher US-Iran-Deal treibt den Bitcoin-Kurs nach oben, während Händler die Marke von 65.000 US-Dollar anvisieren.
Der Bitcoin-Kurs hat sich von seinen jüngsten Tiefständen erholt und peilt die Marke von 65.000 US-Dollar an. Auslöser für den Optimismus am Kryptomarkt sind Aussagen von US-Präsident Donald Trump über ein möglicherweise kurz bevorstehendes Abkommen zwischen den USA und dem Iran.
Geopolitische Entspannung beflügelt den Kryptomarkt
Die größte Kryptowährung notiert aktuell bei rund 62.350 US-Dollar. Zuvor war das digitale Gold noch auf ein lokales Tief von knapp 59.500 US-Dollar abgerutscht.
Händler bewerten derzeit die Wahrscheinlichkeit einer dauerhaften Deeskalation im Nahen Osten. Laut Trump befinden sich die diplomatischen Verhandlungen in der Endphase und könnten bereits innerhalb der nächsten zwei bis drei Tage abgeschlossen sein.
Skepsis trotz Trumps ehrgeizigem Zeitplan
Ein sofortiger Waffenstillstand zwischen dem Iran und Israel rückt laut Berichten rasant näher. Dennoch bleiben Marktbeobachter vorsichtig, da ähnliche politische Ankündigungen in der Vergangenheit nicht immer zu einem unterzeichneten Abkommen führten.
Komplexe Themen wie Wirtschaftssanktionen, nukleare Beschränkungen und die Sicherheit im Persischen Golf sind weiterhin ungelöst. Ein tatsächlicher Vertragsabschluss könnte Berichten zufolge jedoch neues Kapital in den Markt spülen und den Weg für BTC in Richtung 65.000 US-Dollar oder höher ebnen.
Sinkende Ölpreise als positiver Indikator für Bitcoin
Auch die traditionellen Rohstoffmärkte reagieren auf die diplomatischen Bemühungen. Die Preise für Rohöl fielen deutlich, nachdem Angriffe in der Region vorerst gestoppt wurden.
Sinkende Energiepreise und eine nachlassende geopolitische Anspannung fördern traditionell die allgemeine Risikobereitschaft der Anleger. Davon dürfte auch Bitcoin in den kommenden Tagen maßgeblich profitieren, sofern auf die politischen Versprechungen nun echte Taten folgen.


