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Bitcoin verliert an Wert: Nahost-Konflikt drückt Kurs unter 63.000 US-Dollar

Erneute militärische Auseinandersetzungen im Nahen Osten beenden die kurze Erholung des Krypto-Marktes.

8. Juni 2026 · 2 Min. Lesezeit
Ein abwärts gerichteter Kurs-Chart mit einer physischen Bitcoin-Münze vor einem abgedunkelten Hintergrund.

Der Bitcoin-Kurs hat nach einer erneuten militärischen Eskalation im Nahen Osten spürbar nachgegeben und ist wieder unter die Marke von 63.000 US-Dollar gefallen. Zuvor war die größte Kryptowährung kurzzeitig auf über 64.000 US-Dollar gestiegen, nachdem es am Markt kurzfristig Hoffnungen auf eine diplomatische Lösung gegeben hatte.

Geopolitische Spannungen belasten Kryptomarkt

Die jüngsten Luftangriffe Israels auf militärische Ziele im Iran haben an den Finanzmärkten eine Flucht aus riskanten Anlageklassen ausgelöst. Infolgedessen verzeichnete das digitale Gold einen deutlichen Rücksetzer.

Noch kurz zuvor sorgten Aussagen von US-Präsident Donald Trump für Aufwind. Er forderte Zurückhaltung und erklärte, der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu müsse einen von den USA ausgehandelten Friedensdeal mit dem Iran akzeptieren.

Die erneuten Kampfhandlungen machten diese anfängliche Markterholung jedoch rasch wieder zunichte.

Makroökonomischer Druck steigt

Neben der unsicheren Lage im Nahen Osten drücken auch makroökonomische Faktoren auf den Kurs von BTC. So stiegen die Ölpreise für WTI und Brent nach der Eskalation deutlich auf über 93 beziehungsweise 96 US-Dollar pro Barrel an.

Gleichzeitig kletterte der US-Dollar-Index (DXY) über die Marke von 100 Punkten. Angetrieben von robusten US-Arbeitsmarktdaten und gestiegenen Renditen bei US-Staatsanleihen schwindet damit kurzfristig die Risikobereitschaft der Anleger.

Analysten hoffen auf baldigen Rebound

Trotz des jüngsten Rücksetzers notiert die Kryptowährung aktuell bei rund 62.990 US-Dollar, wobei das Handelsvolumen innerhalb der letzten 24 Stunden um 17 Prozent zulegte. Dies deutet auf ein anhaltend hohes Interesse der Marktteilnehmer hin.

Krypto-Analysten wie Benjamin Cowen und Michael van de Poppe gehen von einer baldigen Erholung aus, da der Kurs zuletzt den wichtigen 200-Wochen-Durchschnitt halten konnte. Zudem spekulieren Marktbeobachter darauf, dass der Krypto-Unternehmer Michael Saylor nach einer dreiwöchigen Pause bald neue Bitcoin-Käufe ankündigen könnte.

Gregor Kaufmann · Redakteur·in
Bei dcc.finance seit 2024

Reporter bei dcc.finance.

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