Bitcoin übersteigt 65.000 US-Dollar vor neuen US-Inflationsdaten
Bitcoin klettert über 65.000 US-Dollar, während schwache US-Arbeitsmarktdaten die Zinssorgen der Anleger lindern.
Bitcoin hat zu Wochenbeginn die Marke von 65.000 US-Dollar überschritten und verzeichnet damit ein wöchentliches Plus von fast drei Prozent. Der Kursanstieg folgt auf einen schwachen US-Arbeitsmarktbericht, der die Sorgen der Anleger vor weiteren Zinserhöhungen durch die Federal Reserve (Fed) spürbar linderte.
Altcoins folgen dem Aufwärtstrend
Die meisten großen Kryptowährungen profitierten von der positiven Marktstimmung. Die Smart-Contract-Plattform Ethereum kletterte auf rund 1.919 US-Dollar und verbuchte ähnliche Wochengewinne wie die größte Kryptowährung.
Solana stach als stärkster Wert unter den Top-Coins hervor und verzeichnete einen Zuwachs von fast fünf Prozent auf knapp 77 US-Dollar. Einzig XRP bildete eine Ausnahme und rutschte mit einem Wochenverlust von vier Prozent auf 1,03 US-Dollar ab.
US-Inflationsdaten als nächster Härtetest
Die Augen der Anleger richten sich nun auf den kommenden Mittwoch, wenn die neuen US-Verbraucherpreisdaten veröffentlicht werden. Dieser Bericht gilt als entscheidender Indikator für die zukünftige Geldpolitik der amerikanischen Notenbank.
Sollte die Inflation höher ausfallen als erwartet, könnte dies erneute Spekulationen über steigende Zinsen auslösen. Ein solches makroökonomisches Szenario würde riskante Anlageklassen stark unter Druck setzen.
Bitcoin trotzt technischen Rückschlägen
Der aktuelle Kursaufschwung ist besonders bemerkenswert, da das BTC-Ökosystem zuletzt mit internen technischen Problemen zu kämpfen hatte. In den vergangenen zehn Tagen kam es unter anderem zu einer Schwachstelle im BTCPay Server sowie einem temporären Chain-Split.
Dennoch wird der Markt aktuell von globalen Faktoren dominiert. Auch die internationalen Aktienmärkte verzeichneten jüngst neue Rekordstände, während geopolitische Spannungen im Nahen Osten den Ölpreis weiter nach oben treiben.


