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Bitcoin übersteigt 81.000 US-Dollar – Analysten rufen Superzyklus aus

Der Bitcoin-Kurs klettert über 81.000 US-Dollar und entfacht unter Experten eine Debatte um einen neuen Superzyklus.

5. Mai 2026 · 2 Min. Lesezeit
Steigender Bitcoin-Kurschart mit einer physischen Bitcoin-Münze, die den potenziellen Superzyklus symbolisiert.

Bitcoin hat in dieser Woche die Marke von 81.000 US-Dollar durchbrochen und erreicht damit neue mehrmonatige Höchststände. Der aktuelle Kursanstieg auf 81.325 US-Dollar entfacht unter Tradern eine intensive Debatte darüber, ob der Markt lediglich eine Bärenmarkt-Rallye erlebt oder der Beginn eines sogenannten Superzyklus bevorsteht.

Institutionelle Nachfrage stützt den Markt

Das digitale Gold konnte sich seit seinem letzten signifikanten Tiefpunkt bei rund 60.000 US-Dollar um knapp 36 Prozent erholen. Ein wesentlicher Treiber für diese Entwicklung ist die massive institutionelle Nachfrage am Markt.

Laut Analystenberichten absorbieren Großinvestoren derzeit über 500 Prozent der täglich neu geschürften Coins. Diese starke Akkumulation federt stärkere Rücksetzer ab und verwandelt ehemals drastische Markteinbrüche in deutlich sanftere Korrekturen. Dennoch bleibt der Verkaufsdruck in der Widerstandszone zwischen 80.000 und 82.000 US-Dollar vorerst hoch.

Prognosen: Klettert BTC auf 250.000 US-Dollar?

Der Krypto-Analyst PlanC geht davon aus, dass die größte Kryptowährung ihre klassischen, extrem volatilen Zyklen hinter sich gelassen hat. Er prognostiziert für die Jahre 2027 bis 2028 einen Vorstoß in den Bereich von 250.000 US-Dollar.

Voraussetzung für dieses Szenario ist jedoch, dass die wichtige Bodenbildung bei 60.000 US-Dollar nicht mehr unterschritten wird. Auch der Trader Pentoshi teilt diese optimistische Einschätzung. Er geht davon aus, dass das Markttief bereits erreicht ist und sieht ein Preisziel von 180.000 US-Dollar für die kommenden zwölf Monate als realistisch an, sobald BTC den mittleren 80.000er-Bereich nachhaltig überwindet.

Technische Indikatoren signalisieren Trendwende

Charttechnische Analysen untermauern die zunehmend bullische Stimmung unter den Marktteilnehmern. Eine aktuelle Elliott-Wellen-Auswertung des Traders Decode deutet darauf hin, dass eine ausgedehnte Korrekturphase erfolgreich abgeschlossen wurde.

Die Analyse zeigt, dass die entscheidende letzte Abwärtswelle genau am Unterstützungslevel von 60.000 US-Dollar ihren Tiefpunkt fand. In der technischen Chartbetrachtung markiert ein solches Setup häufig das Ende einer Schwächephase und bildet das Fundament für einen neuen, starken Aufwärtstrend.

Gregor Kaufmann · Redakteur·in
Bei dcc.finance seit 2024

Reporter bei dcc.finance.

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