Bitcoin nähert sich Ende des Bärenmarkts – Analyst sieht 250.000 US-Dollar
Laut Real-Vision-Analyst Jamie Coutts nähert sich die größte Kryptowährung dem Ende des aktuellen Abwärtstrends.
Der Krypto-Analyst Jamie Coutts von Real Vision sieht Bitcoin (BTC) in der späten Phase des aktuellen Bärenmarkts. In einem aktuellen Interview prognostiziert der Experte einen Kursanstieg auf bis zu 250.000 US-Dollar innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre.
Technische Indikatoren deuten auf Trendwende hin
Obwohl die kurzfristigen Trendindikatoren für die größte Kryptowährung weiterhin bärisch ausfallen, erkennt Coutts erste Anzeichen einer Entspannung. Auf den längeren Zeitrahmen bilde sich eine bullische Divergenz.
Dies deute darauf hin, dass die negative Preisdynamik zunehmend abnimmt. Der Verkaufsdruck lässt laut dem Experten nach, auch wenn der Abwärtstrend aus technischer Sicht noch nicht vollständig überwunden ist.
Die Volatilität des digitalen Goldes ist im Vergleich zu früheren Marktzyklen um rund 50 Prozent gesunken. Neben einer restriktiveren globalen Liquidität macht der Analyst vor allem schwächelnde On-Chain-Fundamentaldaten für den jüngsten Abwärtsdruck verantwortlich.
Realistische Kursziele statt Millionen-Prognosen
Langfristigen Prognosen von Branchengrößen wie Cathie Wood oder Brian Armstrong steht Coutts eher skeptisch gegenüber. Die Marke von einer Million US-Dollar bis zum Jahr 2030 hält er für verfrüht.
Stattdessen rechnet er in den kommenden 24 bis 36 Monaten mit einem Preis zwischen 200.000 und 250.000 US-Dollar. Ob Kurse im Millionenbereich im darauffolgenden Jahrzehnt erreicht werden, hänge stark von der zukünftigen Geldmengenweitung der Zentralbanken ab.
Einen neuen technologischen Treiber für das Ökosystem sieht Coutts zudem in der Künstlichen Intelligenz (KI). Zukünftige autonome KI-Agenten könnten eigene Wallets nutzen, um Werte direkt im Netzwerk zu speichern und zu transferieren.


