Bitcoin nähert sich 67.000-Dollar-Marke – Händler warnen vor Rücksetzer
Bitcoin visiert die 67.000-Dollar-Marke an, doch Krypto-Experten warnen wegen dünner Liquidität vor einem Rücksetzer.
Der Bitcoin-Kurs hat sich zum Auftakt der US-Handelswoche der Marke von 67.000 US-Dollar genähert. Treiber dieser Erholung sind positive Signale rund um ein erwartetes Waffenstillstandsabkommen zwischen den USA und dem Iran, die Risikoanlagen weltweit beflügeln.
Die Entwicklungen am Kryptomarkt bleiben derzeit eng an die traditionellen Finanzmärkte gekoppelt. So verzeichneten auch große US-Aktienindizes wie der S&P 500 sowie der Nasdaq Composite im Zuge der makroökonomischen Entspannung deutliche Kursgewinne.
Fehlende Liquidität sorgt für Skepsis
Trotz des jüngsten Kursanstiegs mahnen Marktbeobachter zur Vorsicht. Die aktuelle Aufwärtsbewegung der größten Kryptowährung wird von einer verhältnismäßig dünnen Liquidität in den Orderbüchern begleitet.
Krypto-Analysten rechnen daher mit einer möglichen Abweisung der Preisaktion knapp oberhalb der aktuellen Niveaus. Sie gehen davon aus, dass eine nachhaltige Bodenbildung noch Zeit benötigt und weitere, teils heftige Kursschwankungen wahrscheinlich sind.
Optionen und Akkumulation stützen das digitale Gold
Auf der On-Chain-Seite zeigen sich jedoch auch stabilisierende Faktoren für BTC. Die Analyseplattform Glassnode verweist auf dichte Optionspositionen im Bereich von 65.000 US-Dollar, die den Markt durch Absicherungsgeschäfte der Händler stützen könnten.
Zudem deuten On-Chain-Daten auf eine spürbar zurückkehrende Nachfrage hin. Nachdem der Kurs kürzlich die wichtige psychologische Unterstützung bei 60.000 US-Dollar erfolgreich getestet hatte, zeigen verschiedene Anlegergruppen wieder ein messbar erhöhtes Akkumulationsverhalten.


