Bitcoin-Miner Riot schließt 9-Milliarden-Deal mit Anthropic ab
Bitcoin-Miner Riot Platforms sichert sich durch einen Vertrag mit Anthropic langfristige Einnahmen in Milliardenhöhe.
Der Bitcoin-Miner Riot Platforms hat einen weitreichenden Vertrag mit dem KI-Unternehmen Anthropic unterzeichnet. Im Rahmen der 20-jährigen Vereinbarung least das KI-Startup 191 Megawatt Stromkapazität am texanischen Standort Rockdale. Dieser Deal soll dem Mining-Giganten voraussichtlich einen Basisumsatz von 9,1 Milliarden US-Dollar einbringen.
Expansion in den lukrativen KI-Sektor
Die Anlage in Rockdale verfügt über eine Netzanbindung von 700 Megawatt. Das gesamte Portfolio des Unternehmens umfasst sogar genehmigte 1,7 Gigawatt an Stromkapazität.
Die Partnerschaft mit Anthropic ist nicht der erste Schritt in den Bereich der künstlichen Intelligenz. Zuvor hatte Riot bereits eine Kooperation mit Advanced Micro Devices (AMD) geschlossen, welche die Grundlage für das wachsende Rechenzentrumsgeschäft bildete.
Mit zwei optionalen Vertragsverlängerungen um jeweils fünf Jahre könnte der Gesamtwert des Anthropic-Deals auf bis zu 16,1 Milliarden US-Dollar anwachsen. Dies schafft eine enorme und planbare Einnahmequelle abseits des volatilen Kryptomarktes.
Strategische Bitcoin-Verkäufe finanzieren Wachstum
Um diese gigantischen Infrastrukturprojekte zu stemmen, trennt sich das Unternehmen zunehmend von seinen Krypto-Beständen. Allein in einem jüngsten Quartal veräußerte der Miner 3.778 BTC für rund 289,5 Millionen US-Dollar.
Dieser Abverkauf überstieg die im gleichen Zeitraum geschürften 1.473 Einheiten des digitalen Goldes um mehr als das Doppelte. Auch in den Vormonaten kam es zu erheblichen Liquidationen, wodurch die Bestände der größten Kryptowährung auf 18.005 BTC sanken.
Ein Teil dieser Verkäufe floss direkt in die physische Erweiterung des Standorts. So wurden kürzlich knapp 1.080 BTC veräußert, um zusätzliches Land in Rockdale für 96 Millionen US-Dollar zu erwerben.


