Bitcoin kämpft mit erstarktem US-Dollar – Juli könnte Wende bringen
Ein starker US-Dollar drückt den Bitcoin-Kurs bei 64.000 US-Dollar, doch historische Daten wecken Erholungshoffnungen.
Bitcoin (BTC) notiert aktuell bei rund 64.000 US-Dollar und steht unter dem Druck eines rasant erstarkenden US-Dollar-Index (DXY). Makroökonomische Hürden und geopolitische Unsicherheiten prägen den Start in die Woche, doch Analysten blicken aufgrund historischer Daten optimistisch auf den kommenden Monat.
Starker US-Dollar bremst den Kryptomarkt
Der US-Dollar-Index hat kürzlich die wichtige Marke von 100 Punkten durchbrochen. Damit erreichte der Index seinen höchsten Stand seit über einem Jahr.
Für die größte Kryptowährung ist diese Entwicklung ein klassischer Gegenwind. Historisch betrachtet verhält sich das digitale Gold zumeist invers zum DXY.
Sollte der Index seine aktuelle Stärke beibehalten, dürfte dies den Druck auf Krypto- und Risikoanlagen weiter erhöhen.
Historische Daten wecken Hoffnung für den Juli
Trotz der aktuellen Marktschwäche gibt es einen klaren Lichtblick für Investoren. Historische Kursauswertungen belegen, dass der Juli oft exakt gegensätzliche Trends zum Juni aufweist.
Schließt der Juni mit Verlusten ab, folgt statistisch gesehen häufig ein starker Aufwärtsmonat. Experten gehen daher von einer möglichen Preiserholung in den kommenden Wochen aus.
Wale halten ihre Bestände fest
Während kurzfristige Anleger ihre Positionen zuletzt vermehrt abgestoßen haben, zeigen Großinvestoren keine Anzeichen von Panik. Diese sogenannten Wale kapitulieren auf dem aktuellen Preisniveau von 64.000 US-Dollar nicht.
Zusätzlich festigt die derzeitige Korrelation zu den Ölpreisen die psychologisch wichtige Unterstützungsmarke von 60.000 US-Dollar. Marktteilnehmer warten nun auf die Veröffentlichung der neuen PCE-Inflationsdaten, die dem Markt die nächste klare Richtung vorgeben könnten.


