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Bitcoin hält 63.000 US-Dollar trotz Konflikt in der Straße von Hormus

Trotz Berichten über eine erneute Sperrung der Straße von Hormus durch den Iran hält sich der Bitcoin-Kurs stabil.

20. Juni 2026 · 2 Min. Lesezeit
Eine physische Bitcoin-Münze vor einem Kurs-Chart und Symbolen für geopolitische Spannungen

Der Iran hat Berichten zufolge die Straße von Hormus erneut gesperrt und wirft Israel Verstöße gegen das jüngste Waffenstillstandsabkommen vor. Trotz der geopolitischen Spannungen im Nahen Osten zeigt sich der Bitcoin unbeeindruckt und notiert weiterhin stabil über der psychologisch wichtigen Marke von 63.000 US-Dollar.

Geopolitische Spannungen im Nahen Osten

Nach Angaben iranischer Medien werfen die dortigen Militärs den USA und Israel vor, die ersten Klauseln des kürzlich geschlossenen Friedensvertrags gebrochen zu haben.

Insbesondere sollen israelische Angriffe auf Ziele im Südlibanon trotz des Waffenstillstands mit der Hisbollah der Auslöser für die Sperrung der strategisch wichtigen Schifffahrtsroute sein.

Bitcoin-Kurs zeigt sich krisenresistent

Die größte Kryptowährung reagierte auf die drohende Eskalation kaum und verzeichnete lediglich einen minimalen Rücksetzer.

Aktuell handelt das digitale Gold bei rund 63.400 US-Dollar, was einem Preisrückgang von weniger als einem Prozent innerhalb der letzten 24 Stunden entspricht.

Marktbeobachter werten diese Preisstabilität als Indiz dafür, dass BTC von Anlegern zunehmend von kurzfristigen geopolitischen Schocks entkoppelt betrachtet wird.

US-Regierung dementiert Blockade der Route

Unterdessen widersprach US-Vizepräsident J.D. Vance den Berichten über eine vollständige Schließung der Meerenge deutlich.

In einem Fernsehinterview betonte er, dass allein am Vortag 16 Millionen Barrel Öl durch den Korridor geflossen seien und derzeit keine Beweise für eine Blockade vorlägen.

Zudem sollen die diplomatischen Gespräche über ein Nuklearabkommen zwischen US-Gesandten und dem Iran in der Schweiz wie geplant fortgesetzt werden, was die Märkte zusätzlich beruhigen dürfte.

Gregor Kaufmann · Redakteur·in
Bei dcc.finance seit 2024

Reporter bei dcc.finance.

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