Bitcoin-Fokus: BlackRock und VanEck investieren 756 Millionen in Strategy
Institutionelle Investoren pumpen 756 Millionen US-Dollar in das Unternehmen Strategy zur Finanzierung von Bitcoin-Käufen.
Das Softwareunternehmen Strategy verzeichnet durch institutionelle Schwergewichte wie BlackRock und VanEck einen massiven Kapitalzufluss von 756 Millionen US-Dollar. Dieser Anstieg um 105 Prozent bei den institutionellen Positionen soll die künftigen Bitcoin-Käufe des Unternehmens stützen.
Institutionen verdrängen Kleinanleger
Der CEO von Strategy, Phong Le, gewährte kürzlich tiefe Einblicke in die Kapitalstruktur der oft zitierten Bitcoin-Maschine. Demnach stieg die durchschnittliche Position institutioneller Fonds in der Vorzugsaktie STRC zwischen März und Juli 2026 um 105 Prozent.
Im Durchschnitt hält nun jeder Fonds 3,5 Millionen US-Dollar in dem Wertpapier.
Diese aggressive Expansion der Großinvestoren ging zulasten der Kleinanleger. Deren Anteil an STRC fiel im gleichen Zeitraum von 78 auf 71 Prozent.
ETFs von BlackRock und VanEck als Treiber
Der Verwaltungsratsvorsitzende Michael Saylor bestätigte, dass STRC mittlerweile die größte Einzelposition in drei führenden US-Vorzugsaktien-ETFs ist.
Die Anlageprodukte von BlackRock, Virtus InfraCap und VanEck vereinen zusammen ein Volumen von 756 Millionen US-Dollar in der Strategy-Aktie.
Die Unternehmensführung wertet dieses Engagement als starkes Signal der Wall Street. Die Institutionen seien bereit, langfristige Liquidität für die stetige Akkumulation der größten Kryptowährung bereitzustellen.
Kritik an der BTC-Akkumulation
Marktbeobachter wie der bekannte Börsenmakler Peter Schiff warnen jedoch vor zu viel Optimismus. Er interpretiert die Kapitalverschiebung als rein opportunistischen Schachzug der institutionellen Anleger.
Laut Schiff deutet der Rückgang der Privatanleger vielmehr darauf hin, dass diese während der jüngsten Marktkorrekturen kapituliert und Verluste realisiert haben. Es sei ungewiss, ob die großen Fonds tatsächlich an den langfristigen Erfolg von BTC glauben.
Zudem hat der jüngste Kursrückgang des digitalen Goldes auf 65.000 US-Dollar Spuren in der Bilanz hinterlassen. Strategy verzeichnet für das laufende Quartal einen vorübergehenden, nicht realisierten Verlust von 1,25 Milliarden US-Dollar.
Ob die institutionellen Zuflüsse tatsächlich als nachhaltiger Motor für weitere Käufe dienen, wird der offizielle Quartalsbericht am 30. Juli offenbaren.


