Bitcoin fällt unter 64.000 US-Dollar nach US-Angriffen auf den Iran
Eine erneute Eskalation zwischen den USA und dem Iran drückt den Bitcoin-Kurs unter die Marke von 64.000 US-Dollar.
Bitcoin (BTC) ist infolge einer erneuten geopolitischen Eskalation im Nahen Osten unter die psychologisch wichtige Marke von 64.000 US-Dollar gerutscht. Der Kursrückgang folgte unmittelbar auf amerikanische Luftschläge gegen iranische Ziele, nachdem der Iran die strategisch wichtige Straße von Hormus gesperrt hatte.
US-Militärschläge belasten die Krypto-Märkte
Das US-Zentralkommando (CENTCOM) bestätigte die mittlerweile dritte Welle von Luftangriffen innerhalb einer Woche. Auslöser war eine iranische Attacke auf ein Handelsschiff in der Straße von Hormus.
Bei dem Vorfall wurde das Schiff schwer beschädigt, ein ziviles Besatzungsmitglied wird laut offiziellen Angaben vermisst. Zuvor hatten die iranischen Revolutionsgarden die Seestraße für den zivilen Transitverkehr bis auf Weiteres geschlossen.
Bitcoin-Kurs reagiert mit Verlusten auf Eskalation
Die größte Kryptowährung reagierte prompt auf die schwindende Risikobereitschaft der Anleger. Der Kurs fiel von seinem Tageshoch zurück und notiert aktuell bei rund 63.700 US-Dollar.
Noch in der vergangenen Woche hatte das digitale Gold die Marke von 64.000 US-Dollar überschritten, angetrieben von kurzzeitigen Hoffnungen auf erneute diplomatische Gespräche. Nach dem Scheitern dieser Bemühungen ist eine erhöhte Volatilität an den Märkten spürbar.
Wichtige US-Wirtschaftsdaten stehen an
Neben den geopolitischen Spannungen blicken Investoren in dieser Woche auf entscheidende makroökonomische Indikatoren. Zur Wochenmitte werden die neuesten US-Verbraucher- (CPI) und Erzeugerpreisindizes (PPI) veröffentlicht.
Zudem stehen wichtige Anhörungen der US-Notenbank vor dem Kongress an. Die dort getätigten Aussagen könnten den Kryptomarkt zusätzlich bewegen, da sie wichtige Hinweise auf den künftigen Zinskurs der Fed liefern.


