Bitcoin-ETF von BlackRock verbucht erste Zuflüsse seit 13 Tagen
BlackRocks Spot-ETF zieht trotz fallender Kurse am Kryptomarkt erstmals seit fast zwei Wochen wieder Millionenbeträge an.
Der weltgrößte Vermögensverwalter BlackRock verzeichnet erstmals seit 13 Tagen wieder frisches Kapital in seinem Bitcoin-ETF. Trotz eines deutlichen Kursrückgangs der größten Kryptowährung flossen zum Handelsschluss am vergangenen Freitag rund 47,66 Millionen US-Dollar in das institutionelle Finanzprodukt.
Frisches Kapital trotz schwachem Krypto-Markt
Der breite Kryptomarkt steht aktuell unter erheblichem Verkaufsdruck. Der Kurs des digitalen Goldes ist in der vergangenen Woche um mehr als 15 Prozent eingebrochen und testete dabei zeitweise die Marke von 61.000 US-Dollar.
Dieses Preisniveau erreichte die Leitwährung zuletzt im Februar 2024. Genau in dieser Phase anhaltender Volatilität überrascht BlackRock nun mit einer positiven Trendwende bei den institutionellen Investments.
SosoValue-Daten belegen ETF-Trendwende
Laut den Daten des Analyseunternehmens SosoValue hat der BlackRock-Fonds seine wochenlange Durststrecke vorerst beendet. Die Zuflüsse in Höhe von 47,66 Millionen US-Dollar unterstreichen die anhaltende Dominanz des Unternehmens im ETF-Ökosystem.
Zuvor hatten institutionelle Anleger ihr Interesse an den börsengehandelten Fonds deutlich zurückgefahren. Die jüngste Entwicklung deutet jedoch auf einen möglichen Strategiewechsel hin, nachdem die Krypto-ETFs zuvor fast drei Wochen lang abgeflossen waren.
Bodenbildung bei Bitcoin rückt in den Fokus
Analysten vermuten hinter dem plötzlichen Stimmungsumschwung eine gezielte Positionierung der Großanleger. Diese könnten die aktuellen Kursrücksetzer nutzen, um sich vor einer potenziellen Erholungsphase strategisch aufzustellen.
Viele Marktbeobachter gehen davon aus, dass BTC seinen kurzfristigen Boden bald gefunden haben könnte. Die Rückkehr der institutionellen Zuflüsse in den BlackRock-ETF gilt dabei als ein wichtiges Indiz für eine Stabilisierung des Marktes.


