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Bitcoin erobert 80.000-Dollar-Marke bei massiven ETF-Zuflüssen zurück

Starke ETF-Zuflüsse und ein verbessertes Makro-Umfeld treiben den Bitcoin-Kurs zurück über die 80.000-Dollar-Marke.

5. Mai 2026 · 2 Min. Lesezeit
Ein leuchtender Bitcoin vor einem aufsteigenden Börsenchart, der die aktuellen Kursgewinne und ETF-Zuflüsse symbolisiert

Die amerikanischen Spot-Bitcoin-ETFs haben am Montag Zuflüsse in Höhe von 532 Millionen US-Dollar verzeichnet. Zeitgleich überschritt der Kurs der größten Kryptowährung erstmals seit über drei Monaten wieder die psychologisch wichtige Marke von 80.000 US-Dollar.

Analysten machen für diese Entwicklung vor allem eine Erholung der Risikobereitschaft nach dem Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran verantwortlich.

Makroökonomische Faktoren bestimmen die Kursrichtung

Laut Analysten von Bitunix wird das digitale Gold zunehmend von makroökonomischen und geopolitischen Ereignissen gesteuert. Der Sprung über 80.000 US-Dollar folgte auf einen Short-Squeeze im Bereich zwischen 79.500 und 81.000 US-Dollar.

Als neue primäre Unterstützungszone für Hebel-Positionen gilt nun der Bereich um 77.000 bis 78.000 US-Dollar.

Die geopolitische Lage bleibt jedoch ein entscheidender Faktor. Die US-Militäroperation zur Sicherung der Seewege in der Straße von Hormus sorgt weiterhin für Nervosität an den globalen Märkten.

Zudem warten Krypto-Investoren gespannt auf den anstehenden US-Arbeitsmarktbericht sowie auf Signale der US-Notenbank Fed. Höhere Zinsen könnten Krypto-Bewertungen belasten, während weichere Daten eine Rotation zurück in digitale Assets auslösen dürften.

Auch Ethereum profitiert vom positiven Marktumfeld

Neben BTC profitierte auch die zweitgrößte Kryptowährung von dem wiedererwachten institutionellen Interesse. Die Spot-Ether-ETFs verbuchten am Montag Nettozuflüsse in Höhe von 61,29 Millionen US-Dollar.

Dies setzt einen starken Trend vom vergangenen Freitag fort, als 101,18 Millionen US-Dollar in die Anlageprodukte flossen.

Diese anhaltende Serie positiver Handelstage folgt auf eine Phase deutlicher Abflüsse Ende April und unterstreicht das erneute Vertrauen der Investoren in die Smart-Contract-Plattform.

Gregor Kaufmann · Redakteur·in
Bei dcc.finance seit 2024

Reporter bei dcc.finance.

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