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Bank of America schichtet Krypto-Portfolio zugunsten von Bitcoin um

Die Bank of America setzt verstärkt auf Bitcoin-ETFs und reduziert im Gegenzug Positionen in Ethereum und Solana.

24. Mai 2026 · 2 Min. Lesezeit
Das Logo der Bank of America im Hintergrund einer physischen Bitcoin-Münze und einem aufsteigenden Kurs-Chart

Die Bank of America hat im ersten Quartal ihr Krypto-Portfolio massiv umstrukturiert und setzt nun primär auf Bitcoin. Aus jüngsten Dokumenten der US-Börsenaufsicht SEC geht hervor, dass das Finanzinstitut Anlageprodukte für Ethereum und Solana zugunsten des Krypto-Marktführers zurückgefahren hat. Stattdessen flossen zweistellige Millionenbeträge gezielt in Bitcoin-Spot-ETFs.

53 Millionen US-Dollar in Bitcoin-ETFs

Insgesamt hält die zweitgrößte US-Bank mittlerweile rund 53 Millionen US-Dollar in kryptobezogenen Exchange Traded Funds. Der Löwenanteil dieses Portfolios entfällt dabei auf die größte Kryptowährung.

Konkret investierte die Bank of America rund 37 Millionen US-Dollar in den iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock. Damit macht der Fonds des weltweit größten Vermögensverwalters etwa 70 Prozent der gesamten Krypto-ETF-Bestände der Bank aus.

Weitere Kapitalzuflüsse verzeichneten Spot-Produkte von Bitwise (BITB) und Fidelity (FBTC) sowie ältere Anlagevehikel von Grayscale. Smart-Contract-Plattformen wie Ethereum (ETH) oder Solana (SOL) rücken in der Strategie des Finanzinstituts derweil spürbar in den Hintergrund.

Massive Investition in MicroStrategy

Neben direkten ETF-Investments setzt das Geldhaus auch auf indirekte Marktpositionen. Laut den SEC-Daten besitzt die Bank of America rund 3,96 Millionen Aktien des Softwareunternehmens MicroStrategy.

Diese Position beläuft sich auf einen aktuellen Gegenwert von etwa 660 Millionen US-Dollar. MicroStrategy gilt weltweit als der größte institutionelle Halter des digitalen Goldes.

Traditionelle Wall Street im Krypto-Fieber

Die Bank of America steht mit ihrer Anpassung der Digital-Asset-Strategie nicht alleine da. Morgan Stanley hat sich als einer der aggressivsten institutionellen Akteure positioniert und meldete zuletzt Spot-ETF-Bestände im Wert von 1,24 Milliarden US-Dollar.

Auch JPMorgan baut seine Präsenz in der Anlageklasse trotz der bekannten Kritik von CEO Jamie Dimon weiter aus. Konkurrent Goldman Sachs hält derweil ebenfalls beträchtliche Positionen, darunter 690 Millionen US-Dollar allein im IBIT-ETF von BlackRock.

Gregor Kaufmann · Redakteur·in
Bei dcc.finance seit 2024

Reporter bei dcc.finance.

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