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Bitcoin droht zweiter Quartalsverlust in Folge – Kurs unter 60.000 US-Dollar

Die größte Kryptowährung steht unter Druck und steuert auf einen seltenen zweiten Quartalsverlust in Folge zu.

29. Juni 2026 · 11:56 · 2 Min. Lesezeit
Roter Kurs-Chart mit fallender Bitcoin-Münze verdeutlicht den aktuellen Preisrückgang am Krypto-Markt

Bitcoin notiert aktuell knapp unter der Marke von 60.000 US-Dollar und steuert auf einen seltenen zweiten Quartalsverlust in Folge zu. Die jüngste Kurskorrektur wird maßgeblich durch anhaltende Kapitalabflüsse aus den US-Spot-ETFs sowie ein schwieriges makroökonomisches Umfeld getrieben.

ETF-Abflüsse und starker US-Dollar belasten BTC

Im laufenden Quartal verzeichnete die größte Kryptowährung einen Rückgang von rund 12 Prozent, nachdem sie bereits im ersten Jahresviertel 22 Prozent eingebüßt hatte. Allein in der vergangenen Woche zogen Investoren rund 1,79 Milliarden US-Dollar aus den institutionellen Anlageprodukten ab.

Zusätzlich dämpfen eine restriktive Geldpolitik der US-Notenbank und ein starker US-Dollar die Risikobereitschaft der Anleger. Viele Marktteilnehmer schichten ihr Kapital derzeit bevorzugt in Aktien aus dem schnell wachsenden KI- und Halbleitersektor um.

Auch Altcoins wie Ethereum, Solana und Ripple unter Druck

Der negative Trend zieht den gesamten Krypto-Sektor in Mitleidenschaft. Ethereum, die zweitgrößte Kryptowährung, verlor im aktuellen Quartal etwa 25 Prozent an Wert.

Auch XRP verzeichnete zuletzt zweistellige Wochenverluste. Die Smart-Contract-Plattform Solana zeigte sich zwar kurzfristig etwas widerstandsfähiger, verbucht auf Jahressicht jedoch ebenfalls deutliche Einbußen.

Historische Chartmuster bieten Raum für Optimismus

Trotz der trüben Stimmungslage deuten langfristige Marktdaten auf eine mögliche Trendwende hin. Der Fear and Greed Index steht aktuell bei 18 und signalisiert damit extreme Angst – ein Umfeld, das in der Vergangenheit oft mit einer Bodenbildung einherging.

Zudem folgten in den Jahren 2018 und 2022 auf zwei aufeinanderfolgende rote Sechs-Monats-Kerzen stets mehrjährige Aufwärtstrends. Ob das digitale Gold dieses historische Muster bestätigen kann, wird sich nach dem anstehenden Halbjahresschluss zeigen.

Gregor Kaufmann · Redakteur
Bei dcc.finance seit 2024

Reporter bei dcc.finance.

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