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Bhutan-Regierung transferiert 700 Bitcoin an Krypto-Börse Binance

Die Regierung von Bhutan hat Bitcoin im Wert von über 43 Millionen US-Dollar an die Krypto-Börse Binance übertragen.

4. Juli 2026 · 11:21 · 2 Min. Lesezeit
Eine goldene Bitcoin-Münze vor einem digitalen Kurs-Chart und dem Logo der Krypto-Börse Binance

Die Regierung von Bhutan hat am Wochenende 700 Bitcoin im Gegenwert von rund 43,75 Millionen US-Dollar an die Krypto-Börse Binance transferiert. Diese Transaktion fällt zeitlich mit einem Kursanstieg der größten Kryptowährung über die Marke von 62.000 US-Dollar zusammen.

Transaktionsdetails durch Arkham Intelligence bestätigt

Laut Daten des Blockchain-Analyseunternehmens Arkham Intelligence erfolgte die Überweisung an die Handelsplattform in zwei separaten Schritten. Die größte Einzeltransaktion umfasste 634 BTC im Wert von etwa 39,6 Millionen US-Dollar.

Kurz darauf transferierten die staatlichen Wallets weitere 66 BTC mit einem Gegenwert von rund 4,12 Millionen US-Dollar an dieselbe Einzahlungsadresse bei Binance.

Obwohl große Transfers an zentrale Handelsplätze oft als Vorboten von Abverkäufen interpretiert werden, ist ein direkter Verkauf nicht zwingend. Regierungen und institutionelle Akteure nutzen Börsen-Wallets auch für außerbörsliche Geschäfte (OTC), das Liquiditätsmanagement oder die Hinterlegung von Sicherheiten.

Bhutans verbleibende Krypto-Reserven

Trotz der jüngsten Kapitalabflüsse verfügt der asiatische Staat weiterhin über beachtliche Krypto-Bestände. Aktuelle On-Chain-Aufzeichnungen belegen, dass Bhutan noch etwa 1.750 Einheiten des digitalen Goldes hält.

Diese verbleibende Position entspricht beim aktuellen Marktkurs einem Wert von rund 109 Millionen US-Dollar. Bereits im Vormonat hatte das Land in mehreren Tranchen insgesamt 1.095 BTC bewegt.

Schwacher US-Arbeitsmarkt stützt BTC-Kurs

Der jüngste Preisanstieg von BTC auf über 62.000 US-Dollar wird maßgeblich von makroökonomischen Entwicklungen getragen. Die neu veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten fielen mit nur 57.000 neu geschaffenen Stellen im Juni deutlich schwächer aus als die erwarteten 115.000.

Mit einer US-Arbeitslosenquote von 4,2 Prozent wachsen am Markt die Hoffnungen auf weitere Zinssenkungen durch die US-Notenbank Federal Reserve. Diese geldpolitische Perspektive stärkt aktuell das Vertrauen der Investoren in risikobehaftete Anlageklassen.

Gregor Kaufmann · Redakteur
Bei dcc.finance seit 2024

Reporter bei dcc.finance.

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