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Bank of Montreal hält Ripple (XRP) in 303-Milliarden-Dollar-Portfolio

Kanadas zweitgrößte Bank hat offiziell Investments in XRP-ETFs gemeldet und integriert den Coin in ihr Riesenportfolio.

12. August 2026 · 17:01 · 2 Min. Lesezeit
Das Logo der Bank of Montreal neben einer physischen XRP-Münze vor einem digitalen Finanzchart.

Die Bank of Montreal (BMO), Kanadas zweitgrößte Bank, hat in ihrem neuesten Quartalsbericht an die US-Börsenaufsicht SEC erste XRP-Bestände offengelegt. Damit taucht die Kryptowährung offiziell in dem 303 Milliarden US-Dollar schweren Investmentportfolio des nordamerikanischen Finanzinstituts auf.

XRP-Investments über regulierte ETFs

Die BMO kaufte die Token des Ripple-Netzwerks jedoch nicht direkt an Kryptobörsen. Stattdessen nutzte die Bank regulierte US-Infrastrukturen in Form von börsengehandelten Fonds.

Konkret weist der 13F-HR-Bericht 323 Anteile des Rex Osprey XRP ETF sowie 20 Anteile des ProShares Ultra XRP ETF aus. Dieser Ansatz ermöglicht es traditionellen Akteuren, den digitalen Vermögenswert ohne direkte Verwahrrisiken in bestehende rechtliche Rahmenbedingungen zu integrieren.

Kanadische Banken zeigen wachsendes Interesse

Der Schritt der Bank of Montreal markiert einen zunehmenden Trend im kanadischen Bankensektor. Zuvor hatte bereits die National Bank of Canada den Besitz von 3.848 Anteilen am Bitwise XRP ETF im Wert von rund 330.000 US-Dollar gemeldet.

Konservatives Kapital scheint sich auf eine klare Strategie geeinigt zu haben. Der Einstieg in den Kryptomarkt erfolgt selektiv und fast ausschließlich über transparente, streng regulierte Investmentfonds.

Strukturwandel bei institutionellen Krypto-Anlegern

Die aktuellen SEC-Einreichungen zeigen zudem einen tiefgreifenden Wechsel bei den institutionellen Investoren des Altcoins. Frühe Großinvestoren wie Goldman Sachs haben ihre Positionen mittlerweile spürbar reduziert oder vollständig aufgelöst, um Gewinne mitzunehmen.

An ihre Stelle treten nun vermehrt mittelständische Vermögensverwalter und Family Offices wie Arax Advisory Partners oder Vista Finance. Diese neuen Marktteilnehmer streuen ihr Kapital flexibel zwischen klassischen Krypto-Spot-Fonds und kurzfristigen Hebelprodukten.

Gregor Kaufmann · Redakteur
Bei dcc.finance seit 2024

Reporter bei dcc.finance.

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