Milliardär Paul Tudor Jones sieht Bitcoin als besten Inflationsschutz
Star-Investor Paul Tudor Jones bevorzugt Bitcoin gegenüber Gold und warnt vor einem massiv überbewerteten Aktienmarkt.
Der Milliardär und Star-Investor Paul Tudor Jones hat Bitcoin in einem aktuellen Podcast-Interview als den unbestreitbar besten Inflationsschutz bezeichnet. Gleichzeitig warnt der Hedgefonds-Manager eindringlich vor einer massiven Überbewertung am US-Aktienmarkt, die ihn an die historische Dotcom-Blase erinnert.
Warum die größte Kryptowährung Gold übertrifft
Jones sieht das digitale Gold klar im Vorteil gegenüber physischen Edelmetallen. Der entscheidende Faktor sei das fest begrenzte Angebot der Kryptowährung.
Während die verfügbare Menge an Gold jedes Jahr zunehme, besitze das Krypto-Asset ein hartes Limit. Dies mache BTC laut Jones von Natur aus knapper und somit deutlich attraktiver in Zeiten aggressiver Fiskal- und Geldpolitik.
S&P 500 vor Korrektur: Aktienmarkt extrem überbewertet
Im starken Kontrast zu seiner bullischen Haltung gegenüber der Digitalwährung steht Jones‘ Einschätzung des traditionellen Finanzmarktes. Wer heute bei den aktuellen Bewertungen in den S&P 500 investiere, müsse in den kommenden zehn Jahren mit negativen Renditen rechnen.
Die Marktkapitalisierung des US-Aktienmarktes im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt liege derzeit bei alarmierenden 252 Prozent. Solche Extreme erinnern den erfahrenen Investor an die Marktlage vor großen Abschwüngen wie im Jahr 1929 oder vor dem Platzen der Dotcom-Blase im Jahr 2000.
Zusätzlicher Druck auf die Aktienkurse könnte durch das erhöhte Angebot kommender Börsengänge von Unternehmen wie SpaceX oder KI-Firmen wie OpenAI entstehen. Eine massive Aktienmarktkorrektur hätte laut Jones weitreichende negative Folgen für die US-Wirtschaft, das ohnehin hohe Staatsdefizit und den Anleihemarkt.


