Solana startet großes Konsens-Upgrade ‚Alpenglow‘ im Testnetz
Solana testet das Konsens-Update 'Alpenglow', um Transaktionszeiten und Netzwerkstabilität grundlegend zu verbessern.
Das Entwicklerteam Anza hat das größte Konsens-Update in der Geschichte von Solana erfolgreich in einem Community-Testnetzwerk gestartet. Das „Alpenglow“ genannte Upgrade soll die Architektur der Blockchain grundlegend überarbeiten und Transaktionszeiten massiv verkürzen.
Übergang zum neuen Konsens-Mechanismus
Aktuell nutzt die Smart-Contract-Plattform eine Kombination aus Proof-of-History und TowerBFT. Dieses System ermöglichte bisher hohe Durchsätze, führte bei starker Auslastung jedoch gelegentlich zu Netzwerkausfällen.
Mit Alpenglow wird diese Architektur nun durch ein deutlich effizienteres Rahmenwerk ersetzt.
Der „Alpenswitch“ für Validatoren
Im aktuellen Testlauf prüfen Validator-Betreiber den reibungslosen Übergang auf die neue Software. Dieser von den Entwicklern als „Alpenswitch“ bezeichnete Prozess ermöglicht den fließenden Wechsel direkt in einer Live-Umgebung.
Die Entwickler wollen durch das Update die Finalität der Transaktionen von mehreren Sekunden auf nahezu Echtzeit reduzieren.
Mainnet-Start im nächsten Quartal geplant
Solana-Mitbegründer Anatoly Yakovenko zeigte sich auf der Konferenz Consensus Miami 2026 zuversichtlich bezüglich des Zeitplans. Sollten die aktuellen Testphasen fehlerfrei verlaufen, könnte das Upgrade bereits im kommenden Quartal in das Mainnet integriert werden.
Damit würde das Krypto-Projekt einen essenziellen Schritt in Richtung maximaler Skalierbarkeit und dauerhafter Netzwerkstabilität vollziehen.


