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XRP-Treasury Evernorth strebt durch Milliarden-Fusion an die Nasdaq

Das von Ripple unterstützte Unternehmen Evernorth Holdings strebt durch eine SPAC-Fusion ein Nasdaq-Listing an.

1. Juni 2026 · 2 Min. Lesezeit
Digitale XRP-Münze vor einem Kurs-Chart und dem Logo der US-Technologiebörse Nasdaq

Das von Ripple unterstützte Unternehmen Evernorth Holdings hat einen aktualisierten S-4-Antrag bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht. Ziel ist die Fusion mit der Armada Acquisition Corp II, um als größte öffentliche XRP-Treasury unter dem Ticker XRPN an der US-Technologiebörse Nasdaq gelistet zu werden.

Milliardenprojekt mit namhaften Investoren

Das Finanzunternehmen hat bereits über eine Milliarde US-Dollar von prominenten Geldgebern wie Arrington Capital, SBI Holdings, Pantera Capital und Kraken eingesammelt. Allein das Blockchain-Unternehmen Ripple steuerte rund 126,7 Millionen XRP zu dem ambitionierten Vorhaben bei.

Neben der bloßen Verwahrung der Kryptowährung plant das Unternehmen weitere operative Geschäftsfelder. Dazu gehören der Betrieb von XRPL-Validatoren, die Integration des RLUSD-Stablecoins für institutionelle DeFi-Kredite sowie die Tokenisierung von Real-World-Assets.

Hochkarätiges Board of Directors formiert sich

Aktuell wartet das Konsortium auf die finale Genehmigung des Registrierungsantrags durch die US-Börsenaufsicht. Sobald die SEC grünes Licht gibt, können die Armada-Aktionäre offiziell über den geplanten Zusammenschluss abstimmen.

Im Zuge der Fusionsvorbereitungen wurde auch die Besetzung des künftigen Verwaltungsrats bekannt gegeben. Zu den Mitgliedern zählen neben CEO Asheesh Birla auch Stuart Alderoty, Chief Legal Officer bei Ripple, sowie Robert Kaiden von der OpenAI Foundation.

Finanzdaten zeigen Abhängigkeit vom Marktumfeld

Jüngste Pro-Forma-Finanzberichte verdeutlichen die Marktabhängigkeit der geplanten Treasury. Durch den jüngsten Preisrückgang der digitalen Währung sank der Wert der gehaltenen Bestände zeitweise auf rund 387,14 Millionen US-Dollar.

Sollte es bei der Fusion zu vermehrten Aktienrückgaben kommen, könnte die japanische SBI Holdings zur dominierenden Kraft aufsteigen. In diesem Szenario würde deren Stimmrechtsanteil auf knapp 59,7 Prozent anwachsen.

Gregor Kaufmann · Redakteur·in
Bei dcc.finance seit 2024

Reporter bei dcc.finance.

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