XRP-ETFs durchbrechen Rekordmarke von 1,5 Milliarden US-Dollar
Die in den USA gehandelten XRP-ETFs verzeichnen Rekordzuflüsse von über 1,5 Milliarden US-Dollar durch Großinvestoren.
Fünf in den USA gehandelte XRP-ETFs haben kumulierte Zuflüsse von über 1,5 Milliarden US-Dollar verzeichnet. Damit sind inzwischen mehr als 769 Millionen Token der Ripple-Währung in institutionellen Verwahrstellen gebunden. Der Meilenstein markiert nach jahrelanger Zurückhaltung den Beginn einer neuen Ära der Akzeptanz im traditionellen Finanzsektor.
Rekordstart für die neuen Krypto-Fonds
Ripple-Manager Reece Merrick betonte kürzlich das rasante Wachstum der neuen Anlageprodukte. In ihrem ersten Handelsmonat verzeichneten die US-Spot-ETFs keinen einzigen Tag mit Nettoabflüssen. Bereits nach kurzer Zeit überschritt das Anlagevolumen die Marke von einer Milliarde US-Dollar.
Damit erreichte der Token diesen Meilenstein schneller als jedes andere digitale Asset seit dem Start der Ethereum-Fonds. Bis Anfang März wuchsen die kumulierten Zuflüsse auf über 1,5 Milliarden US-Dollar an. Die starke Nachfrage bestätigt das wachsende Vertrauen der Wall Street in die sechstgrößte Kryptowährung.
Goldman Sachs treibt institutionelle XRP-Adoption
Die aktuelle Entwicklung wird maßgeblich von Großinvestoren getrieben. So gab Goldman Sachs kürzlich eine Position von 153,8 Millionen US-Dollar in XRP-Spot-ETFs bekannt. Damit ist die Investmentbank der größte bekannte institutionelle Halter in den Vereinigten Staaten.
Goldman Sachs verantwortet allein rund 73 Prozent des gesamten ETF-Engagements der Top-30-Institutionen. Zuvor fand das institutionelle Interesse an dem Token meist unbemerkt über außerbörsliche Handelstische (OTC) oder Privatplatzierungen statt. Die öffentlichen ETF-Meldungen bringen diese Nachfrage nun ans Licht.
Derivate-Markt bestätigt hohes Interesse
Auch der Terminmarkt spiegelt den Appetit der Finanzwelt wider. Die an der CME gelisteten Futures erreichten in Rekordzeit ein Open Interest von einer Milliarde US-Dollar. Ripple geht davon aus, dass diese fundamentale Stärke erst der Anfang ist.
Das Unternehmen verweist auf eine Prognose von JPMorgan. Die Bank hatte im Vorfeld Zuflüsse von vier bis 8,4 Milliarden US-Dollar im ersten Jahr vorhergesagt. Dieser Zielbereich muss in einem vollständigen Bullenzyklus erst noch auf die Probe gestellt werden.


