Ripple (XRP) droht Kursrutsch: Smart Money und Wale ziehen Kapital ab
Großinvestoren ziehen sich aus XRP zurück, was den Token an den Rand eines charttechnischen Abwärtstrends drängt.
Der Kurs von Ripple (XRP) steht möglicherweise kurz vor einem signifikanten Einbruch. Nachdem sogenannte Smart-Money-Investoren Mitte Mai ihr Kapital abgezogen haben, häufen sich nun die bärischen Signale für die Kryptowährung.
Technische Indikatoren deuten auf Abwärtstrend hin
Aktuell notiert XRP weniger als ein Prozent über der unteren Begrenzung eines dreimonatigen Aufwärtskanals. Ein Durchbrechen dieser wichtigen Unterstützungslinie rückt durch den Rückzug informierter Anleger zunehmend in den Fokus.
Der Smart Money Index fiel am 17. Mai unter seine Signallinie. Gleichzeitig steht der 20-Tage-EMA (Exponential Moving Average) kurz davor, den 50-Tage-EMA nach unten zu durchkreuzen, was ein klassisches Verkaufssignal darstellt.
Ein ähnliches Muster führte Ende April bereits zu einem Kursrutsch von rund sieben Prozent. Bestätigt sich dieses technische Kreuz, würde das kurzfristige Momentum zum ersten Mal seit Monaten offiziell ins Bärische drehen.
XRP-Wale und Kleinanleger erhöhen den Verkaufsdruck
Auch die On-Chain-Daten zeichnen ein angespanntes Bild für das digitale Asset. Großinvestoren, die zwischen 10 und 100 Millionen Coins halten, haben ihre Akkumulationsphase bereits am 12. Mai beendet.
Seitdem reduziert diese Kohorte ihre Bestände stetig, was auf eine gezielte Distribution hindeutet. Gleichzeitig zeigen die Daten des Analyseunternehmens Glassnode, dass anhaltend mehr Coins auf Kryptobörsen transferiert werden, als abfließen.
Diese positiven Nettozuflüsse belegen, dass auch Kleinanleger ihre Positionen für den Verkauf vorbereiten. Angesichts eines Jahresverlustes von aktuell 24 Prozent bleibt die technische Chartstruktur vorerst der einzige Strohhalm für das XRP-Lager.


