Ripple startet KI-Toolkit für autonome XRP-Zahlungen mit Mastercard
Ripple ermöglicht mit einem neuen Toolkit autonome KI-Zahlungen in XRP und kooperiert dafür eng mit Mastercard.
Das Krypto-Unternehmen Ripple hat ein neues KI-Entwicklerpaket für den XRP Ledger vorgestellt. Mit dem sogenannten „XRPL AI Starter Kit“ können autonome Software-Agenten künftig selbstständig Zahlungen in XRP und dem hauseigenen Stablecoin RLUSD abwickeln. Parallel dazu kündigte der Finanzriese Mastercard eine Partnerschaft für ein KI-gestütztes Zahlungsnetzwerk an.
Werkzeuge für Entwickler und Claude-Integration
Die Veröffentlichung des Toolkits erfolgt in mehreren Phasen. Der erste Schritt konzentriert sich darauf, Entwicklern die Programmierung von KI-gestützten Anwendungen auf dem dezentralen Netzwerk zu erleichtern.
Durch den neuen XRPL Docs MCP Server erhalten Systeme wie der KI-Assistent Claude direkten Zugriff auf die Dokumentation der Blockchain. Dadurch können strukturierte Aktionen wie die Erstellung von Wallets, die Prüfung von Kontoständen und das Senden von Transaktionen automatisiert werden.
Mastercard treibt Zahlungen für Maschinen voran
Ripple ist zudem eines von über 30 Unternehmen, die sich mit dem Zahlungsdienstleister Mastercard für den Dienst „Agent Pay for Machines“ (AP4M) zusammengeschlossen haben. Dieser Service soll es KI-Agenten künftig ermöglichen, schnell und effizient via Stablecoins zu transagieren.
Für die Infrastruktur-Entwickler von Ripple ist das XRPL nun offiziell eine unterstützte Blockchain im X402-Protokoll. Maschinen können somit für API-Aufrufe, Rechenleistung oder andere Dienstleistungen direkt on-chain bezahlen.
Markus Infanger, Senior Vice President von RippleX, sieht darin einen wichtigen Schritt für die Unternehmenswelt. Die netzwerkbasierte Abwicklung über regulierte Stablecoins entwickle sich zunehmend von einer neuen Technologie hin zu einem etablierten Industriestandard.

