Ripple-Partner SBI startet Krypto-Zinsprogramm für BTC, ETH und XRP
Der Ripple-Partner SBI Holdings ermöglicht Bankkunden künftig, Zinsen auf Fiat-Einlagen in Kryptowährungen zu beziehen.
Der langjährige Ripple-Partner SBI Holdings führt über seine SBI Shinsei Bank ein neues Krypto-Belohnungsprogramm ein. Ab diesem Herbst erhalten Kunden in Japan die Möglichkeit, Zinszahlungen auf ihre herkömmlichen Fiat-Einlagen in Form von Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) und XRP zu beziehen.
So funktioniert das Krypto-Belohnungsprogramm
Das Konzept verknüpft klassische Bankgeschäfte direkt mit dem Markt für digitale Vermögenswerte. Kunden erhalten dabei krypto-basierte Gutscheine, die proportional zu den Zinsen ihrer herkömmlichen Bankeinlagen berechnet werden.
Laut lokalen Medienberichten belaufen sich diese Prämien auf etwa 20 Prozent der erwirtschafteten Zinsen. Nutzer können diese Vouchers anschließend innerhalb eines festgelegten Zeitraums umtauschen.
Dabei haben sie die Wahl zwischen dem digitalen Gold, der führenden Smart-Contract-Plattform oder dem nativen Token des XRP-Ledgers. Der finale Wechselkurs richtet sich strikt nach den aktuellen Marktpreisen zum Zeitpunkt der Konvertierung.
SBI baut institutionelle Krypto-Präsenz aus
Für eine traditionelle Bank stellt dieser Schritt eine ungewöhnliche und fortschrittliche Maßnahme dar. Die Initiative zielt primär darauf ab, neue Zielgruppen für das stetig wachsende Krypto-Ökosystem des Finanzinstituts zu gewinnen.
Erst kürzlich hat das Unternehmen sein Angebot um Handels- und Verwahrungsdienste für Solana (SOL) erweitert. Der japanische Finanzriese pflegt zudem seit Jahren eine enge strategische Partnerschaft mit dem kalifornischen Krypto-Unternehmen Ripple.
SBI unterstützt zahlreiche Blockchain-Projekte im asiatischen Raum finanziell und infrastrukturell. Damit festigt die Holding ihre Position als einer der wichtigsten institutionellen Förderer der Krypto-Adoption in Japan.


