Mastercard integriert Ripple-Stablecoin RLUSD für 24/7-Abrechnungen
Mastercard öffnet sein Zahlungsnetzwerk für Stablecoins und setzt dabei auf Ripples neuen RLUSD.
Der Zahlungsdienstleister Mastercard erweitert sein globales Netzwerk um Abrechnungen mit regulierten Stablecoins. Neben klassischen Fiat-Währungen wird dabei auch der neue Ripple-Stablecoin RLUSD für weltweite 24/7-Transaktionen integriert. Dieser Schritt soll Finanzinstituten eine schnellere und flexiblere Liquiditätsverwaltung ermöglichen.
Mastercard setzt auf Ripples RLUSD und Multi-Chain-Ansatz
Bisher waren Banken bei der Abwicklung von Zahlungen an klassische Banköffnungszeiten gebunden. Mit der neuen Initiative ermöglicht Mastercard nun auch an Wochenenden und Feiertagen eine nahezu verzögerungsfreie Abrechnung.
Dabei setzt der Konzern auf eine Reihe ausgewählter digitaler Vermögenswerte. Neben USD Coin (USDC) und PayPal USD (PYUSD) rückt insbesondere der von Ripple entwickelte Stablecoin RLUSD in den Mittelpunkt der Strategie.
Um die Abhängigkeit von einer einzelnen Infrastruktur zu reduzieren, nutzt Mastercard einen Multi-Chain-Ansatz. Die Token werden auf verschiedenen Netzwerken wie dem XRP Ledger (XRPL), Ethereum und Solana zum Einsatz kommen.
Von der US-Einführung zur globalen Krypto-Adoption
Frühe Teilnehmer des Systems sind Finanzinstitute und Zahlungsabwickler wie Cross River, Lead Bank und Nuvei. Diese Unternehmen fungieren künftig als Brücke zwischen dem traditionellen Bankensystem und der Blockchain-Technologie.
Die anfängliche Einführung konzentriert sich auf die Märkte in den USA und Lateinamerika. Eine breitere globale Expansion plant das Unternehmen schrittweise bis in das Jahr 2026 hinein.
Rückenwind erhält das Projekt durch die kürzlich erworbene BitLicense in New York. Laut Mastercard-Manager Raj Dhamodharan markiert dieser Vorstoß die Entwicklung von Stablecoins von experimentellen Werkzeugen hin zu alltagstauglichen Abrechnungswerten in der globalen Finanzinfrastruktur.


