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Fidelity-Bericht: Bitcoin-Sicherheit bleibt trotz Halvings stabil

Fidelity zeigt auf, warum die Bitcoin-Sicherheit trotz sinkender Mining-Rewards nach den Halvings stabil bleibt.

27. Juni 2026 · 21:01 · 2 Min. Lesezeit
Eine goldene Bitcoin-Münze neben einem beleuchteten Server-Rack für Krypto-Mining.

Der Vermögensverwalter Fidelity Digital Assets hat Bedenken zurückgewiesen, dass die langfristige Sicherheit von Bitcoin durch sinkende Mining-Belohnungen gefährdet sei. In einem neuen Forschungsbericht argumentiert das Unternehmen, dass die wirtschaftlichen Anreize des Netzwerks trotz der Halvings stark bleiben.

Steigender BTC-Kurs kompensiert Halvings

Fidelity-Analyst Daniel Gray betont, dass die Sicherheit der größten Kryptowährung nicht allein von den sogenannten Block-Rewards abhängt. Transaktionsgebühren und Marktdynamiken motivieren Miner weiterhin dazu, die Blockchain zu schützen und Angriffe wirtschaftlich unattraktiv zu machen.

Kritiker bemängeln oft, dass die alle vier Jahre stattfindende Halbierung der neu ausgegebenen Coins das Netzwerk langfristig schwächen könnte. Seit dem jüngsten Halving im April 2024 liegt die Block-Belohnung bei nur noch 3,125 BTC.

Laut dem Bericht hat diese Reduzierung jedoch nicht zu schwächeren Anreizen geführt. Der langfristige Kursanstieg des digitalen Goldes habe die Rückgänge bei den Rewards in Fiat-Werten mehr als kompensiert.

Mining-Umsätze steigen, doch kurzfristiger Druck bleibt

Die täglichen Einnahmen der Netzwerk-Sicherer verdeutlichen diese Entwicklung eindrucksvoll. Während des ersten Halving-Zyklus beliefen sich die durchschnittlichen Einnahmen der Miner auf etwa 26.300 US-Dollar pro Tag.

Heute verzeichnen sie laut Fidelity tägliche Einnahmen von über 40,2 Millionen US-Dollar. Trotz dieser historischen Stärkung der wirtschaftlichen Basis stehen viele börsennotierte Mining-Firmen kurzfristig unter erheblichem finanziellem Druck.

Geringere Block-Subventionen, steigende Stromkosten und ein intensiver Wettbewerb zwingen die Branche zur Anpassung. Viele Unternehmen diversifizieren daher ihr Geschäftsfeld in den Bereich der künstlichen Intelligenz (KI), um ihre bestehende Energie-Infrastruktur profitabel auszulasten.

Gregor Kaufmann · Redakteur
Bei dcc.finance seit 2024

Reporter bei dcc.finance.

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