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Bitcoin-Rallye erwartet: Cathie Wood sieht Kapitalabflüsse als Treiber

ARK-Invest-CEO Cathie Wood erwartet eine neue Bitcoin-Rallye durch globales Kapital, das Schutz vor Inflation sucht.

27. Juni 2026 · 16:26 · 2 Min. Lesezeit

Cathie Wood, CEO von ARK Invest, sieht in weltweiten Kapitalabflüssen aus instabilen Ländern den Auslöser für den nächsten Aufschwung von Bitcoin. Die bekannte Investorin erklärte, dass der aktuelle Liquiditätsmangel im Kryptomarkt vor allem durch den rasanten KI-Boom verursacht wird, Künstliche Intelligenz jedoch nicht die Schutzfunktion der digitalen Währung ersetzen kann.

KI entzieht dem Krypto-Sektor wertvolle Liquidität

Laut Wood lenkt die technologische Revolution rund um Künstliche Intelligenz derzeit enorm viel Kapital auf sich. Dieser Trend saugt buchstäblich den Sauerstoff aus dem Krypto-Markt und erklärt die momentane Schwäche der größten Kryptowährung.

Dennoch bleibt die Rolle von BTC als Absicherung gegen Inflation laut der ARK-Invest-Chefin unangefochten. Sie argumentiert, dass KI keine Versicherungspolice für den Vermögensschutz sein kann, die viele Menschen weltweit in wirtschaftlichen Krisenzeiten suchen.

Krypto steckt laut Analysten in der Mitte fest

Lorenzo Valente, Forschungsdirektor bei ARK Invest, beschreibt die aktuelle Marktdynamik als schwierige Zwischenphase für digitale Vermögenswerte. Die Anlageklasse gilt institutionellen Investoren als riskanter als Gold oder Stablecoins, bietet aber momentan subjektiv weniger Aufwärtspotenzial als der kommende Markt für Börsengänge (IPOs).

Diese Einschätzung teilt auch BlackRock-CIO Rick Rieder, der eine starke Konkurrenz durch Technologie-Aktien beobachtet. Trotz dieser massiven Kapitalrotation bleiben die Experten jedoch langfristig optimistisch für das digitale Gold.

Langfristiges Kursziel von 1 Million US-Dollar bleibt bestehen

ARK Invest hält weiterhin an der kühnen Prognose fest, dass der Kurs bis zum Jahr 2030 die Marke von 1 Million US-Dollar erreichen könnte. Treiber für diese Entwicklung sollen die zunehmende globale Akzeptanz und die voranschreitende institutionelle Adaption sein.

Die aktuellen Abflüsse aus den amerikanischen Spot-ETFs spiegeln laut den Analysten lediglich die kurzfristige Zurückhaltung der Anleger wider. Langfristig dürfte sich die Rotation des Kapitals wieder stark zugunsten dezentraler Wertaufbewahrungsmittel verlagern.

Gregor Kaufmann · Redakteur
Bei dcc.finance seit 2024

Reporter bei dcc.finance.

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