Ethereum Foundation setzt KI-Agenten zur Fehlersuche im Netzwerk ein
Die Ethereum Foundation nutzt KI-Agenten, um das ETH-Netzwerk proaktiv auf Schwachstellen zu prüfen und zu sichern.
Die Ethereum Foundation setzt gezielt Schwärme von Künstlicher Intelligenz ein, um die Sicherheit des ETH-Netzwerks zu testen. In einem aktuellen Bericht gaben die Sicherheitsforscher des Protokolls bekannt, dass sie KI-Agenten auf kritische Infrastrukturen loslassen. Das Ziel ist es, Schwachstellen in kryptografischen Systemen und Smart Contracts aufzuspüren, bevor böswillige Hacker dies tun.
Erfolgreiche KI-Analysen und erste Funde
Das sogenannte Red Teaming hat bereits erste messbare Erfolge geliefert. Die eingesetzten KI-Agenten entdeckten einen kritischen Fehler im Peer-to-Peer-Layer der Konsens-Clients.
Diese Schwachstelle im libp2p-Gossipsub-Protokoll hätte im schlimmsten Fall zu Netzwerkstörungen führen können. Der Fehler wurde umgehend behoben und offiziell unter der Kennung CVE-2026-34219 dokumentiert.
Die Herausforderung: KI-Fehlalarme aussortieren
Die Entwickler der zweitgrößten Kryptowährung strukturieren ihre KI-Systeme in spezialisierte Rollen. Während einige Agenten nach möglichen Angriffswegen suchen, versuchen andere, diese Fehler zu reproduzieren und an realem Code zu verifizieren.
Dabei offenbarte sich eine unerwartete Verschiebung der Arbeitslast. Nicht das Finden von Fehlern durch die KI war die größte Hürde, sondern die anschließende Verifizierung der Daten.
KI-generierte Ergebnisse können oft überzeugend wirken, selbst wenn sie falsch sind. Für die Forscher der Smart-Contract-Plattform besteht die Hauptaufgabe nun darin, Duplikate und falsche Positive von tatsächlichen Bedrohungen zu trennen.


