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Bitcoin vor FOMC-Protokoll: Optionshändler zielen auf 63.000 US-Dollar

Der Optionsmarkt signalisiert vor der Veröffentlichung des Fed-Protokolls neuen Optimismus für den Bitcoin-Kurs.

5. Juli 2026 · 21:42 · 2 Min. Lesezeit
Bitcoin-Münze vor einem steigenden Kurs-Chart und dem Gebäude der US-Notenbank Federal Reserve

Bitcoin-Händler positionieren sich im Vorfeld der bevorstehenden Veröffentlichung des FOMC-Protokolls der US-Notenbank am 8. Juli zunehmend bullisch. Am Optionsmarkt übersteigt die Nachfrage nach Call-Optionen deutlich die der Put-Optionen, was auf eine Rückkehr des Optimismus hindeuten könnte.

Call-Optionen dominieren den Markt

Auf der Handelsplattform Deribit verzeichneten Call-Optionen innerhalb von 24 Stunden ein Volumen von 6.258 Kontrakten. Dem standen lediglich 3.610 Put-Optionen gegenüber, was zu einer Put-Call-Ratio von 0,58 führt.

Auch das Open Interest spiegelt diese Tendenz wider. Obwohl das Verfallsdatum am 8. Juli mit einem Nominalwert von rund 39,3 Millionen US-Dollar verhältnismäßig klein ist, liegt die größte Häufung von Call-Wetten weit über dem aktuellen Kassakurs.

Besonders die Marke von 69.000 US-Dollar sticht dabei als signifikantes Ziel der Händler hervor. Die Absicherungen nach unten bleiben mit einem Put-Open-Interest zwischen 58.000 und 62.000 US-Dollar relativ schwach.

Max-Pain-Marke rückt in den Fokus

Der aktuelle Spot-Preis der größten Kryptowährung pendelt derzeit um die Marke von 62.645 US-Dollar. Die psychologisch wichtige Hürde von 63.000 US-Dollar erwies sich in den vergangenen Wochen als hartnäckiger Widerstand.

Interessanterweise liegt genau bei 63.000 US-Dollar der sogenannte Max-Pain-Punkt des bevorstehenden Verfallsdatums. An dieser Marke verfallen die meisten Optionen wertlos, was den Verkäufern die geringsten Auszahlungen beschert.

Laut den Analysten von Glassnode preist der Optionsmarkt derzeit eine niedrige zukünftige Volatilität für das digitale Gold ein. Die schwindende Nachfrage nach Short-Positionen werten die Experten als erstes Zeichen einer Markterholung.

Notenbank-Protokoll als Preistreiber

Die Veröffentlichung der Sitzungsprotokolle der Federal Reserve birgt dennoch ein gewisses Ereignisrisiko. Bei der letzten Zusammenkunft zeigten sich die Währungshüter vergleichsweise restriktiv, was den Krypto-Markt kurzzeitig belastete.

Da der Markt aktuell nur leicht nach unten abgesichert ist, könnte jede hawkishe Überraschung in den Protokollen zu scharfen Preisbewegungen führen. Die kommenden Handelssitzungen werden zeigen, ob die bullischen Optionshändler oder die US-Notenbank die kurzfristige Richtung vorgeben.

Gregor Kaufmann · Redakteur
Bei dcc.finance seit 2024

Reporter bei dcc.finance.

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