Bitcoin und Gold am Boden: Fidelity-Analyse zeigt schwaches Halbjahr
Eine neue Analyse von Fidelity zeigt Bitcoin und Gold als die schwächsten Anlageklassen des ersten Halbjahres.
Jurrien Timmer, Director of Global Macro bei Fidelity Investments, hat aktuelle Daten zur globalen Marktentwicklung veröffentlicht. Die Auswertung zeigt, dass Bitcoin und Gold in der jüngsten Renditetabelle des Unternehmens auf die hintersten Plätze abgerutscht sind.
Scharfer Kontrast zu globalen Aktienmärkten
Während bestimmte globale Aktienmärkte starke Gewinne verzeichnen konnten, erlebten traditionelle sichere Häfen und alternative Anlageklassen eine deutliche Abkühlung.
Laut dem sogenannten Periodensystem der Anlagerenditen von Fidelity sicherten sich Schwellenländer, Small-Cap-Aktien und japanische Märkte die Spitzenplätze. Am unteren Ende der Leistungsmatrix verweilen hingegen die größte Kryptowährung, das Edelmetall Gold sowie langfristige Staatsanleihen.
Ungewöhnliches Marktphänomen bei BTC und Edelmetallen
Ein genauerer Blick auf die Matrix verdeutlicht die drastische Verschiebung der Investitionslandschaft im ersten Halbjahr. Die orangefarbenen Kacheln, die stellvertretend für die Performance von BTC stehen, häufen sich im untersten Bereich der Datenauswertung.
Das digitale Gold durchlief somit eine intensive Phase der Underperformance im Vergleich zu fast allen anderen liquiden Anlageklassen. Dicht neben Bitcoin reihen sich langfristige US-Staatsanleihen und Spot-Gold ein.
Dieser parallele Einbruch sorgt für eine bemerkenswerte Marktdynamik. Ein aggressiver, digitaler Risiko-Wert wie Bitcoin und ein konservativer, physischer Wertspeicher wie Gold belegen zeitgleich das schwächste Performance-Niveau.


