Bitcoin und Ethereum unter Druck: 8 Millionen BTC in der Verlustzone
Über 8 Millionen Bitcoin notieren im Minus, während On-Chain-Daten eine deutliche Kapitulation der Anleger belegen.
Der Kryptomarkt verzeichnet massive Verluste, wobei aktuell über 8 Millionen Bitcoin (BTC) unter ihrem Kaufpreis notieren. On-Chain-Daten belegen eine weitreichende Kapitulation der Anleger, die auch Netzwerke wie Ethereum und Ripple hart trifft.
Marktkorrektur trifft das digitale Gold hart
Nach einem schwachen Jahresverlauf hat sich die Profitabilität der größten Kryptowährung massiv verschlechtert. Laut Daten von Glassnode befinden sich derzeit mehr als 8 Millionen BTC in der Verlustzone.
Diese Entwicklung unterstreicht das Ausmaß des aktuellen Markt-Resets. Fast die Hälfte der im Umlauf befindlichen Bitcoin war noch zum Zyklushoch im Plus, was sich nun drastisch umgekehrt hat.
Smart-Contract-Plattformen im Abwärtstrend
Auch die zweitgrößte Kryptowährung bleibt von dem Abverkauf nicht verschont. Der Anteil der Ethereum-Bestände, die einen Gewinn vom Dreifachen des Kaufpreises aufweisen, ist auf 11 Prozent gefallen.
Dies ist der niedrigste Wert seit Februar 2017. Die Profitabilität der Smart-Contract-Plattform hat sich im Vergleich zu früheren Marktzyklen grundlegend komprimiert.
Gleichzeitig verzeichnet Ripple einen drastischen Rückgang bei der Netzwerknutzung. Das Verhältnis von realisiertem Gewinn zu Verlust bei XRP ist auf 0,38 gesunken, was bedeutet, dass für jeden US-Dollar an realisiertem Verlust im Markt aktuell nur 38 Cent Gewinn mitgenommen werden.
Historische Chancen für langfristige Anleger
Phasen extremer Marktbelastung offenbaren oft den Anlagehorizont der Investoren. Gracy Chen, CEO der Kryptobörse Bitget, sieht in den unrealisierten Verlusten ein klares Zeichen für gesunkene Stimmung und erhöhte Vorsicht am Markt.
Für langfristig orientierte Marktteilnehmer bieten solche Kapitulationsphasen jedoch die Möglichkeit, ihre Portfolios strategisch neu auszurichten. Während die meisten Altcoins 50 bis 80 Prozent unter ihren Allzeithochs notieren, trennt sich bei den verbleibenden Projekten nun die Spreu vom Weizen.


