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Bitcoin und Ethereum fallen nach historischem KOSPI-Crash in Südkorea

Ein drastischer Absturz des KOSPI-Index in Südkorea zieht die Kurse von Bitcoin und Ethereum deutlich nach unten.

24. Juni 2026 · 2 Min. Lesezeit
Kurs-Chart mit fallenden roten Kerzen neben einer südkoreanischen Flagge und Bitcoin-Münzen

Die Kurse von Bitcoin und Ethereum verzeichnen spürbare Verluste, nachdem der südkoreanische Leitindex KOSPI um fast 10 Prozent eingebrochen ist. Der drastische Aktien-Crash vom Dienstag schürt am Markt die Angst vor einem direkten Übergreifen auf den ohnehin volatilen Kryptosektor.

Panik an der südkoreanischen Börse

Der Leitindex KOSPI verlor am Dienstag 910,71 Punkte und schloss mit einem Minus von 9,99 Prozent bei 8.203 Zählern. Dieser massive Rückgang markiert den zehntgrößten Tagesverlust in der Geschichte des asiatischen Index.

Tech-Giganten wie Samsung Electronics und SK Hynix büßten zeitweise über 12 Prozent ihrer Bewertung ein. Infolgedessen löste die Börse einen automatischen Handelsstopp aus, um weitere Sturzflüge zu verhindern und die Auftragsbücher auszugleichen.

Margenhandel als Brandbeschleuniger

Analysten führen den Abverkauf primär auf die Schwäche von US-Tech-Aktien und den fallenden Nasdaq Composite zurück. Besonders hart trifft der Crash jedoch südkoreanische Privatanleger, die traditionell stark auf fremdfinanzierte Finanzprodukte setzen.

Zuvor hatten lokale Regulierungsbehörden bereits davor gewarnt, dass Privatanlegern der Zugang zu gehebelten ETFs ohne ausreichende Schutzmaßnahmen gewährt wurde. Diese hohe Verschuldung der Händler zwingt nun viele zur Liquidierung ihrer Positionen.

Auswirkungen auf das digitale Gold und Altcoins

Die Nervosität der asiatischen Finanzmärkte greift durch den breiten Risikoabbau nun spürbar auf digitale Assets über. Südkorea gilt mit rund 15 Millionen aktiven Tradern als einer der weltweit wichtigsten Märkte für den Krypto-Handel.

Die größte Kryptowährung reagierte mit einem Kursrückgang von vier Prozent auf die makroökonomischen Turbulenzen in Fernost. Auch die führende Smart-Contract-Plattform ETH musste im Zuge der verschlechterten Marktstimmung deutliche Tagesverluste hinnehmen.

Gregor Kaufmann · Redakteur·in
Bei dcc.finance seit 2024

Reporter bei dcc.finance.

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