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Bitcoin-Mining-Kosten deuten auf Marktboden bei 50.000 US-Dollar hin

Der Bitcoin-Kurs könnte durch die aktuellen Mining-Kosten bei rund 50.000 US-Dollar einen starken Marktboden finden.

7. Juni 2026 · 2 Min. Lesezeit
Bitcoin-Münze auf einem Kurs-Chart mit Abwärtstrend und Stabilisierungsebene

Die jüngste Schwächephase von Bitcoin weckt am Markt Befürchtungen über einen anhaltenden Abwärtstrend. Eine aktuelle On-Chain-Analyse widerlegt jedoch Prognosen eines Absturzes auf 25.000 US-Dollar und sieht den Bärenmarkt durch die Produktionskosten bei rund 50.000 US-Dollar stark gestützt.

Stromkosten als historische Unterstützung für den Bitcoin-Kurs

Der Krypto-Analyst Ted Pillows erklärte auf der Plattform X, dass ein massiver Preisverfall der größten Kryptowährung in diesem Zyklus unwahrscheinlich sei. Er stützt seine These auf das sogenannte Electrical Cost Model.

Dieses Modell schätzt die fundamentalen Produktionskosten des digitalen Goldes, indem es den Stromverbrauch der Mining-Anlagen berechnet. Da diese Metrik den Mindestpreis für einen profitablen Betrieb der Miner darstellt, fungiert sie historisch als verlässliche Untergrenze für den Markt.

Laut Pillows belaufen sich die aktuellen Stromkosten für das Schürfen eines BTC auf exakt 48.694 US-Dollar. Demnach dürfte der Kurs bei einem anhaltenden Abschwung im Bereich von 50.000 US-Dollar einen massiven Boden finden.

Lediglich unvorhersehbare globale Krisen wie eine schwere Rezession könnten diese Unterstützungslinie durchbrechen. In solchen extremen Panikszenarien wäre ein kurzzeitiger Rücksetzer unter die Produktionskosten durchaus möglich.

Stille Akkumulation auf der Kryptobörse Binance

Neben der fundamentalen Unterstützung zeigt auch das Nutzerverhalten bullische Tendenzen auf. Der Analyst CryptoOnchain wies auf der Plattform CryptoQuant auf eine derzeit widersprüchliche Marktsituation hin.

Während technische Indikatoren wie der Relative-Stärke-Index und ein Death Cross der gleitenden Durchschnitte stark bärisch ausfallen, schwinden die Bestände auf Binance. Negative Nettozuflüsse belegen, dass Anleger ihre Coins derzeit massiv von der Börse abziehen.

Dieser Trend deutet darauf hin, dass Investoren das aktuelle Preisniveau zur stillen Akkumulation nutzen. Anstatt in Panik zu verkaufen, transferieren sie ihre Vermögenswerte langfristig orientiert in private Wallets.

Gregor Kaufmann · Redakteur·in
Bei dcc.finance seit 2024

Reporter bei dcc.finance.

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