Bitcoin fällt auf 58.000 Dollar – ETFs verzeichnen Rekord-Abflüsse
Bitcoin rutscht auf 58.000 US-Dollar ab, während US-Spot-ETFs die höchsten Kapitalabflüsse seit Ende Mai verzeichnen.
Bitcoin hat in den vergangenen 24 Stunden einen deutlichen Rückschlag erlitten und fiel zeitweise auf die Marke von 58.000 US-Dollar zurück. Begleitet wird dieser Preisverfall von den höchsten täglichen Kapitalabflüssen aus den US-amerikanischen Spot-ETFs seit Ende Mai.
Massive Abflüsse bei Bitcoin-ETFs belasten den Markt
Laut den jüngsten Daten der Analyseplattform SosoValue zogen Investoren zuletzt 696,29 Millionen US-Dollar aus den börsengehandelten Fonds ab.
Dies markiert den stärksten Rückzug aus den institutionellen Anlageprodukten seit dem 27. Mai. Der Verkaufsdruck der Großanleger hat sich damit intensiviert, anstatt die von vielen Marktbeobachtern erhoffte Erholung einzuleiten.
Die hohe Volatilität scheint institutionelle Investoren dazu veranlasst zu haben, ihre Positionen in dem Krypto-Anlageprodukt vorerst abzubauen und verstärkt Vorsicht walten zu lassen.
BTC-Kurs kämpft mit schwachem Momentum
Parallel zu den massiven Kapitalabzügen testete die größte Kryptowährung die kritische Unterstützung bei 58.000 US-Dollar. Aktuell notiert das digitale Gold bei rund 59.400 US-Dollar, was einem Verlust von knapp drei Prozent auf Tagessicht entspricht.
Die anhaltende Schwäche unterhalb der psychologisch wichtigen Grenze von 60.000 US-Dollar signalisiert ein aktuell bärisches Marktumfeld.
Ob der Kurs in dieser Zone bereits seinen Boden gefunden hat, wird am Markt derzeit rege diskutiert. Die Marktteilnehmer beobachten nun genau, ob die institutionellen Verkäufe in den kommenden Tagen anhalten.


