Bitcoin-Bullenmarkt bestätigt bei Monatsschluss über 76.000 Dollar
Ein Monatsschlusskurs über 76.000 US-Dollar könnte für Bitcoin laut Analysten das Ende des Bärenmarktes besiegeln.
Fundstrat-Gründer Tom Lee prognostiziert einen neuen Bullenmarkt für Bitcoin, sollte die größte Kryptowährung den Monat Mai über der Marke von 76.000 US-Dollar beenden. Auf der Konferenz Consensus 2026 in Miami erklärte der Analyst, dass ein dritter positiver Monatsschluss in Folge das definitive Ende des Krypto-Winters markieren würde.
KI und Tokenisierung treiben den Krypto-Markt
Neben historischen Chartmustern sieht Lee zwei Haupttreiber für den kommenden Zyklus: Tokenisierung und Künstliche Intelligenz. Autonome KI-Agenten benötigen digitale Netzwerke, um Werte unabhängig transferieren zu können.
Hierfür werden laut dem Experten zunehmend Blockchain-Strukturen und Stablecoins als Basis-Infrastruktur herangezogen. Der Wandel sei bereits spürbar, da das Transaktionsvolumen von Stablecoins etablierte Zahlungsdienstleister wie Visa bereits übertroffen hat.
Langfristig rechnet Lee damit, dass der 300 Billionen US-Dollar schwere Wertpapiermarkt auf die Blockchain migriert. Krypto-native Finanzunternehmen könnten in diesem Zuge traditionelle Banken innerhalb des nächsten Jahrzehnts überholen.
Bitcoin korreliert mit Software-Aktien
Zusätzlich zur positiven Stimmung verwies Lee auf bullische technische Signale des erfahrenen Traders John Bollinger. Dessen Trendmodelle sind für das digitale Gold kürzlich wieder in den positiven Bereich gedreht.
Aktuell notiert BTC knapp unter 80.000 US-Dollar, nachdem bereits die Monate März und April Kursgewinne verzeichneten.
Auch makroökonomische Faktoren spielen eine Rolle: Krypto-Assets entwickelten sich bei jüngsten geopolitischen Spannungen besser als traditionelle Märkte, wobei die zweitgrößte Kryptowährung Ethereum (ETH) die Zugewinne anführte. Zudem weise Bitcoin historisch eine enge Korrelation zu Software-Aktien auf, die Fundstrat kürzlich heraufgestuft hat.


