Alte Bitcoin-Wallet transferiert nach 14 Jahren 30 BTC mit Rekordgewinn
Eine Bitcoin-Wallet aus dem Jahr 2011 hat nach über 14 Jahren Inaktivität 30 BTC transferiert.
Eine Bitcoin-Wallet aus der Anfangszeit der Kryptowährung ist nach knapp 15 Jahren Inaktivität wieder erwacht. Die Adresse verschob kürzlich 30 BTC im Netzwerk-Block 956627, was aufgrund der Zugehörigkeit zu den umstrittenen Noah-Doe-Coins für Aufsehen im Krypto-Markt sorgt.
Gigantische Rendite von über 700.000 Prozent
Die betroffenen Einheiten der größten Kryptowährung lagen seit dem 7. August 2011 unberührt auf der Adresse. Damals lag der durchschnittliche Kaufpreis des digitalen Goldes bei lediglich neun US-Dollar pro Stück.
Heute beläuft sich der Wert dieser 30 BTC bei einem aktuellen Kurs von rund 62.700 US-Dollar auf 1,88 Millionen US-Dollar. Dies entspricht einem realisierten Gewinn von 1,84 Millionen US-Dollar oder einem massiven Wertzuwachs von über 719.000 Prozent.
Das Analyseunternehmen Galaxy Research entdeckte und veröffentlichte die historische Transaktion auf der Blockchain.
Rechtsstreit um die mysteriösen Noah-Doe-Coins
Laut Alex Thorn, Forschungsleiter bei Galaxy Research, gehören die bewegten Vermögenswerte zu den sogenannten „Noah Doe“-Beständen. Die Frequenz der On-Chain-Bewegungen dieser speziellen Adressen beschleunigt sich laut den Analysten derzeit von Monat zu Monat.
Hintergrund ist ein laufender Rechtsstreit vor einem New Yorker Gericht. Ein anonymer Kläger unter dem Pseudonym Noah Doe beansprucht dort den offiziellen Besitz von 3,8 Millionen lange ruhenden BTC.
Diese gigantische Summe verteilt sich auf knapp 40.000 Adressen, zu denen auch Konten des mysteriösen Bitcoin-Erfinders Satoshi Nakamoto zählen sollen. Kürzlich ist mit „John Doe 33“ erstmals ein Beklagter in dem Verfahren aufgetreten, der die sofortige Klageabweisung fordert.


