Ethereum-Staking: Fireblocks führt neuen Standard für Institutionen ein
Fireblocks veröffentlicht eine neue Schnittstelle, um das Ethereum-Staking für institutionelle Anleger zu standardisieren.
Der Krypto-Verwahrer Fireblocks hat mit dem „ETH Staking Link“ eine standardisierte Schnittstelle für institutionelles Ethereum-Staking vorgestellt. Die neue Infrastruktur soll es Vermögensverwaltern, Börsen und Krypto-Unternehmen erleichtern, Staking-Dienste nahtlos in ihre bestehenden Systeme zu integrieren.
30 Prozent der Umlaufmenge sind gesperrt
Mittlerweile haben Investoren mehr als 36 Millionen ETH im Netzwerk hinterlegt. Dies entspricht rund 30 Prozent der gesamten Umlaufmenge der zweitgrößten Kryptowährung.
Etwa eine Million aktive Validatoren sichern derzeit die Smart-Contract-Plattform ab. Fireblocks verzeichnete auf der eigenen Plattform in den vergangenen sechs Monaten sogar eine Verdopplung des Staking-Volumens.
Neue Infrastruktur bindet große Anbieter ein
Für kleine Anleger ist das Hinterlegen von Coins oft nur ein einfacher Weg zur Rendite. Großanleger benötigen hingegen komplexe operative Systeme für Liquiditätsplanung und Risiko-Kontrolle.
Hier setzt der neue Standard an, der etablierte Infrastruktur-Anbieter wie Blockdaemon, P2P.org und MAVAN einbindet. Auch die bisherigen Partner Figment und Kiln bleiben über die Schnittstelle verfügbar.
Die Dimensionen des institutionellen Marktes sind enorm: Laut Angaben von Fireblocks sichert allein Blockdaemon mehr als 110 Milliarden US-Dollar in Blockchain-Infrastrukturen ab.
Ausblick auf das Pectra-Upgrade
Ein weiterer Treiber für die zunehmende Professionalisierung ist das kommende Pectra-Upgrade für Ethereum. Dieses Update wird sogenannte Compounding Validators in das Ökosystem einführen.
Dadurch steigt das maximale Guthaben pro Validator von den ursprünglichen 32 ETH auf bis zu 2.048 ETH an. Diese technische Anpassung dürfte die Kapital-Effizienz für institutionelle Akteure im Netzwerk massiv steigern.


