BlackRock enthüllt Gebühren für neuen Bitcoin Premium Income ETF
BlackRock treibt den Start seines neuen iShares Bitcoin Premium Income ETF mit einer aktualisierten SEC-Meldung voran.
BlackRock hat eine aktualisierte S-1-Registrierung für seinen geplanten iShares Bitcoin Premium Income ETF bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht. Der Vermögensverwalter gab am 10. Juni entscheidende Details wie eine Verwaltungsgebühr von 0,65 Prozent und ein Startkapital von rund 10 Millionen US-Dollar bekannt, was auf einen baldigen Marktstart hindeutet.
Neue Strategie für das digitale Gold
Der aktiv verwaltete Fonds soll künftig unter dem Ticker BITA an der US-Technologiebörse NASDAQ gehandelt werden. Er zielt darauf ab, die Kursentwicklung der größten Kryptowährung abzubilden.
Zusätzlich will das Finanzprodukt regelmäßige Einnahmen durch eine Covered-Call-Strategie generieren. Dabei verkauft der Fonds Call-Optionen, vorrangig auf den hauseigenen Spot-ETF IBIT oder auf Indizes, die an physische BTC-Fonds gekoppelt sind.
Vorbereitungen für den Handelsstart laufen
Die neuesten Dokumente untermauern die zügige Umsetzung des Projekts. Ein Seed-Investor erwarb bereits 198.000 Anteile zu einem Stückpreis von 50 US-Dollar.
Mit diesem Startkapital kaufte der Trust umgehend rund 110 BTC sowie knapp 91.000 IBIT-Aktien und schrieb 856 Optionskontrakte. Als Verwahrstellen für die Krypto-Werte fungieren Branchengrößen wie Coinbase Custody und die Anchorage Digital Bank, während BNY Mellon die Bargeldbestände absichert.
Aktuelle Marktlage drückt den BTC-Kurs
Die Vorbereitungen für das neue Derivat fallen in eine eher verhaltene Marktphase. Der bestehende BlackRock-Fonds (IBIT) verzeichnete am Dienstag Abflüsse in Höhe von 61,6 Millionen US-Dollar.
Der Leitmarkt reagierte auf die breiteren ETF-Abflüsse entsprechend. Der Kurs notiert aktuell leicht im Minus bei rund 61.671 US-Dollar.


