Bitcoin profitiert: Polymarket sieht 94 % Chance für Fed-Zinspause
Sinkende Inflationsraten und anhaltende ETF-Zuflüsse sorgen aktuell für einen spürbaren Stimmungsaufschwung am Krypto-Markt.
Auf der Prognoseplattform Polymarket preisen Händler aktuell eine 94-prozentige Wahrscheinlichkeit ein, dass die US-Notenbank Fed die Zinsen im Juli unverändert lässt. Dieser Optimismus folgt auf schwächere US-Inflationsdaten und sorgt für eine spürbare Aufhellung der Stimmung rund um Bitcoin.
Sinkende Inflation stützt das digitale Gold
Makroökonomische Erwartungen sind weiterhin ein entscheidender Treiber für die Risikobereitschaft der Anleger am Finanzmarkt. Jüngste Daten deuten darauf hin, dass die jährliche US-Inflationsrate auf 3,5 Prozent gesunken ist, nachdem sie im Mai noch bei 4,2 Prozent lag.
Diese Abkühlung der Verbraucherpreise gibt der Federal Reserve den nötigen Spielraum, um von weiteren Zinserhöhungen abzusehen. Für die größte Kryptowährung ist dies ein positives Signal.
Wenn Marktteilnehmer eine Zinspause oder gar baldige Zinssenkungen erwarten, sinkt die Attraktivität von sicheren Bargeldrenditen. Im Gegenzug steigt das Interesse an liquiden und risikoaffineren Anlageklassen wie BTC deutlich an.
Krypto-ETFs verzeichnen hohe Zuflüsse
Die verbesserte makroökonomische Ausgangslage trifft derzeit auf eine starke institutionelle Nachfrage. So verzeichneten die US-amerikanischen Spot-ETFs für den Bitcoin zuletzt Nettozuflüsse in Höhe von 132,3 Millionen US-Dollar an einem einzigen Tag.
Angeführt wurde diese Entwicklung vom IBIT-Fonds des weltgrößten Vermögensverwalters BlackRock. Diese Kombination aus einem vorteilhaften Makro-Umfeld und frischem Kapital über regulierte Anlageprodukte schafft derzeit ein robustes Fundament für den Markt.


