Bitcoin-ETFs verlieren Milliarden, während Hyperliquid profitiert
Während Bitcoin-ETFs massive Kapitalabflüsse verzeichnen, locken neue Hyperliquid-Fonds institutionelle Investoren an.
Institutionelle Investoren haben seit Mai knapp 5,6 Milliarden US-Dollar aus US-amerikanischen Bitcoin-Spot-ETFs abgezogen. Im gleichen Zeitraum sammelten die neu aufgelegten Hyperliquid-Fonds (HYPE) massiv Kapital ein und trieben den zugehörigen Token auf ein neues Allzeithoch.
Marktdivergenz bei Krypto-ETFs
Während die größte Kryptowährung unter makroökonomischem Gegenwind und steigenden US-Anleiherenditen leidet, zeigt sich bei ausgewählten Altcoins ein gegensätzliches Bild. Die drei neuen Hyperliquid-ETFs verzeichneten seit ihrem Debüt Nettozuflüsse von fast 172 Millionen US-Dollar.
Der native Token des dezentralen Protokolls spiegelte diese Dynamik deutlich wider. Der Kurs von HYPE stieg im vergangenen Monat um über 73 Prozent und erreichte am Dienstagmorgen einen neuen Rekordwert von 75,96 US-Dollar.
Angeführt wird das Rennen der neuen Finanzprodukte vom Vermögensverwalter Bitwise. Dessen BHYP-Fonds verzeichnete kumulierte Nettozuflüsse von rund 107 Millionen US-Dollar, gefolgt von Konkurrenzprodukten der Anbieter 21Shares und Grayscale.
Fokus auf messbare Protokoll-Einnahmen
Der Kontrast zu den makroökonomisch getriebenen Abflüssen beim digitalen Gold verdeutlicht einen Wandel in der institutionellen Nachfrage. Großinvestoren bewerten Hyperliquid am Markt zunehmend wie eine wachstumsstarke Technologieaktie.
Im Zentrum des Interesses steht die gebührengenerierende Architektur der Plattform. Anleger priorisieren Protokolle, die reale und messbare Einnahmen erzielen, anstatt sich auf rein spekulative Vermögenswerte zu verlassen.
Ein Beispiel für die Zugkraft dieses Ökosystems ist das erlaubnisfreie HIP-3-Framework der Plattform. So zog etwa der Perpetual-Kontrakt auf das SpaceX-IPO in einer einzigen Handelssitzung ein Volumen von rund 1,4 Milliarden US-Dollar an.


