Bitcoin-ETF: Franklin Templeton investiert Aktien-Dividenden in BTC
Franklin Templeton hat zwei ETFs beantragt, die Dividenden aus US-Aktien direkt in Bitcoin reinvestieren.
Der Vermögensverwalter Franklin Templeton hat bei der US-Börsenaufsicht SEC zwei neuartige Exchange Traded Funds (ETFs) beantragt. Diese Anlageprodukte halten US-Aktien und reinvestieren die anfallenden Dividenden systematisch in Bitcoin.
So funktioniert der Bitcoin-DRIP-ETF
Die beiden vorgeschlagenen Fonds basieren auf Indizes des Anbieters VettaFi. Anstatt Dividenden klassisch in neue Aktienanteile zu reinvestieren, fließen die Ausschüttungen direkt in die größte Kryptowährung.
Zum Start weisen die Portfolios eine Krypto-Gewichtung von fünf Prozent auf. Diese Allokation ist auf maximal 20 Prozent begrenzt und wird bei den vierteljährlichen Rebalancings entsprechend angepasst.
Markteinführung könnte im September erfolgen
Franklin Templeton plant, das Krypto-Exposure über börsengehandelte Produkte, Optionen und Terminkontrakte abzubilden. Die Verwaltung der zugrundeliegenden Indizes übernimmt dabei VettaFi.
Da der Antrag unter einer spezifischen SEC-Regelung eingereicht wurde, könnte die Zulassung nach etwa 75 Tagen greifen. Ein Marktstart im frühen September gilt somit als realistisches Szenario.
Krypto-ETFs verzeichnen massives Wachstum
Der Vorstoß reiht sich in eine beispiellose Welle neuer Krypto-Finanzprodukte ein. Analysten von Bloomberg Intelligence und Bitwise prognostizieren für das laufende Jahr den Start von über 100 vergleichbaren Fonds in den USA.
Dabei rücken zunehmend strukturierte Produkte in den Fokus, die sich von einfachen Spot-ETFs abheben. Für Franklin Templeton ist das DRIP-Konzept ein weiterer Baustein in der aggressiven Digital-Assets-Strategie des Unternehmens.

