Solana (SOL) droht weiterer Kursrutsch trotz Morgan Stanleys ETF-Plänen
Der Solana-Kurs zeigt Schwäche, während Morgan Stanley den institutionellen Zugang über ETFs und E*TRADE massiv ausbaut.
Der Solana-Kurs steht vor einer entscheidenden Phase, da Analysten vor einer weiteren Abwärtsbewegung warnen. Gleichzeitig treibt die US-Investmentbank Morgan Stanley die institutionelle Adaption der Smart-Contract-Plattform durch ETF-Anträge und neue Handelsfunktionen voran.
Institutionelles Interesse an Solana wächst
Morgan Stanley baut den Zugang zu SOL für traditionelle Investoren derzeit massiv aus. Die Investmentbank hat bei der US-Börsenaufsicht SEC einen Antrag für einen Solana-Spot-ETF eingereicht.
Mit einer geplanten Verwaltungsgebühr von 0,14 Prozent positioniert sich das Finanzinstitut äußerst wettbewerbsfähig auf dem Markt. Die Genehmigung durch die Aufsichtsbehörde steht allerdings noch aus.
Zusätzlich ermöglicht die Plattform E*TRADE nun den direkten Handel mit dem Altcoin für berechtigte Privatkunden. Die Transaktionen werden über den Infrastrukturanbieter Zero Hash abgewickelt, wobei eine Handelsgebühr von 0,50 Prozent anfällt.
Chartanalyse deutet auf tieferen Boden hin
Trotz der positiven fundamentalen Entwicklungen bleibt das charttechnische Bild angespannt. Der Krypto-Analyst Wick identifiziert in der aktuellen Kursstruktur ein wiederkehrendes Muster aus früheren Bärenmärkten.
Diese doppelte Zickzack-Korrektur innerhalb der Elliott-Wellen-Theorie deutet darauf hin, dass der Abwärtstrend noch nicht vollständig abgeschlossen ist. Ein möglicher Einstiegsbereich für Investoren könnte der Analyse zufolge erst zwischen 17 und 20 US-Dollar liegen.
Kurzfristige Prognose und wichtige Widerstände
Sollten Käufer diese tiefe Unterstützungszone erfolgreich verteidigen, liegt das erste Erholungsziel bei rund 34 US-Dollar. Die nächste große Hürde würde anschließend die vorherige Widerstandszone bei 75 US-Dollar bilden.
Die Plattform CoinCodex zeigt sich für die mittelfristige Entwicklung der viertgrößten Kryptowährung hingegen optimistischer. Die Prognose für den kommenden Monat ruft ein Kursziel von 99,38 US-Dollar aus, was signifikantes Aufwärtspotenzial impliziert, sofern wichtige Widerstände zurückerobert werden.


