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Bitcoin fällt auf 67.000 US-Dollar – Bitfinex-Wal baut Long-Positionen aus

Ein Bitfinex-Wal setzt massiv auf steigende Kurse, während der Bitcoin-Preis unter 70.000 US-Dollar korrigiert.

2. Juni 2026 · 2 Min. Lesezeit
Ein roter fallender Kurs-Chart mit einer Bitcoin-Münze und dem Logo von Bitfinex

Ein bekannter Großinvestor auf der Kryptobörse Bitfinex baut massiv gehebelte Long-Positionen auf, während der Bitcoin-Kurs deutlich korrigiert. Die größte Kryptowährung fiel zuletzt unter die wichtige Marke von 70.000 US-Dollar und markierte ein lokales Tief bei rund 67.166 US-Dollar.

Aggressive Akkumulation auf Bitfinex

Der CEO von CoinCorner, Danny Scott, wies kürzlich auf ungewöhnliche Margin-Daten hin. Demnach ist die Kennzahl für gehebelte Bitcoin-Käufe auf Bitfinex steil über die Marke von 87.000 geklettert.

Dies deutet darauf hin, dass ein kapitalstarker Marktteilnehmer mit hoher historischer Trefferquote aggressiv auf steigende Kurse der Leitwährung setzt. Das antizyklische Verhalten des Wals findet inmitten einer scharfen Marktkorrektur statt.

Liquidationen und schwächelnde Bitcoin-ETFs

Ein plötzlicher Kursrutsch um knapp sechs Prozent löste auf dem Derivatemarkt Zwangsliquidierungen von Long-Positionen in Höhe von über 431 Millionen US-Dollar aus. Vorangegangen waren Berichte über Teilverkäufe von BTC-Beständen durch Saylor's Strategy.

Zudem belasten anhaltende Kapitalabflüsse aus institutionellen Anlageprodukten den Markt. Die US-amerikanischen Spot-ETFs für das digitale Gold verzeichneten an einem einzigen Tag Nettoabflüsse von 483,8 Millionen US-Dollar.

Insgesamt verloren börsengehandelte Fonds für Bitcoin und Ethereum innerhalb von zehn Tagen kombiniert rund zwei Milliarden US-Dollar an Kapital.

Abkopplung vom traditionellen Aktienmarkt

Während traditionelle Finanzmärkte boomen, zeigt sich eine deutliche strukturelle Abkopplung der digitalen Assets. Der S&P 500 und der Nasdaq Composite verzeichnen dank starker Unternehmensgewinne im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) deutliche Zugewinne.

Laut dem Krypto-Trading-Unternehmen Wintermute fehlt dem Kryptomarkt derzeit ein vergleichbares Narrativ. Dadurch ist BTC stärker den aktuellen makroökonomischen Gegenwinden ausgesetzt.

Dazu zählen insbesondere die hartnäckigen US-Inflationsdaten. Der jüngste PCE-Preisindex wies eine US-Inflationsrate von 3,8 Prozent aus, was die Risikobereitschaft vieler Krypto-Investoren spürbar dämpft.

Gregor Kaufmann · Redakteur·in
Bei dcc.finance seit 2024

Reporter bei dcc.finance.

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