Ripple Prime verzeichnet steigende institutionelle Nachfrage nach XRP
Ripple Prime meldet eine stark wachsende institutionelle Nachfrage nach XRP und dem neuen Stablecoin RLUSD.
Der Zahlungsdienstleister Ripple verzeichnet ein starkes institutionelles Interesse an seinem Token XRP sowie dem neuen Stablecoin RLUSD. Laut Mike Higgins, CEO von Ripple Prime, verschmelzen die Grenzen zwischen dem traditionellen Finanzwesen und digitalen Vermögenswerten zunehmend. Beide Krypto-Assets werden demnach bereits aktiv von institutionellen Akteuren als Sicherheiten genutzt.
Infrastruktur für TradFi-Akteure steht bereit
Während eines kürzlich veranstalteten Quartals-Webinars betonte Higgins die Bedeutung der fortlaufenden Kapitalmobilität für Großanleger. Institutionen fordern mittlerweile einen Transfer von Werten rund um die Uhr.
Die technische Infrastruktur zur Unterstützung dieser Anforderungen ist laut dem CEO bereits vollständig implementiert. Für das laufende Jahr kündigte der Manager zudem weitere weitreichende Entwicklungen für das Prime-Brokerage-Geschäft an.
Wichtiger Meilenstein bei der EU-Regulierung
Parallel zu den Fortschritten bei den institutionellen Dienstleistungen bereitet sich das Unternehmen auf die nächste Phase der europäischen Markterschließung vor. Ripple hat kürzlich eine vorläufige Genehmigung für seine Registrierung als Krypto-Dienstleister (CASP) in Luxemburg erhalten.
Dieser Schritt erfolgt unter der neuen europäischen MiCA-Verordnung. Die Aufsicht über die Einhaltung der Richtlinien führt dabei die luxemburgische Finanzmarktaufsicht CSSF.
DeFi-Ausbau auf dem XRP-Ledger
Auch auf technologischer Ebene entwickelt sich das Netzwerk der sechstgrößten Kryptowährung weiter. Das IT-Sicherheitsunternehmen Halborn hat jüngst das Audit für das neue XRP Ledger Lending Protocol erfolgreich abgeschlossen.
Diese dezentrale Finanzanwendung ermöglicht künftig unbesicherte On-Chain-Kredite mit fester Laufzeit direkt über die Blockchain. Zudem planen die Entwickler von RippleX eine formale Sicherheitsanalyse des zugrundeliegenden Konsensmechanismus, um das Ökosystem für zukünftige Anwendungsfälle robust abzusichern.


