Bitcoin-Befürworter Bill Pulte übernimmt US-Geheimdienstdirektion
Bitcoin-Befürworter Bill Pulte tritt als neuer US-Geheimdienstdirektor die Nachfolge von Tulsi Gabbard an.
Bill Pulte, der bisherige Leiter der Federal Housing Finance Agency (FHFA), wurde zum amtierenden US-Geheimdienstdirektor ernannt. Der überzeugte Bitcoin-Befürworter tritt am 30. Juni die Nachfolge von Tulsi Gabbard an.
Vom Immobilien-Erben zum Geheimdienstchef
Donald Trump hat Pulte für diese strategische Schlüsselposition ausgewählt. Der neue Geheimdienstchef wird seine bisherigen Rollen bei der FHFA sowie als Vorsitzender von Fannie Mae und Freddie Mac parallel weiterführen.
Der Erbe eines großen Immobilienimperiums machte sich in der aktuellen US-Administration durch ein stark politisiertes Vorgehen einen Namen. Er initiierte unter anderem Betrugsvorwürfe gegen prominente Demokraten wie Letitia James, die jedoch letztlich abgewiesen wurden.
Zudem forderte er öffentlich die Absetzung von US-Notenbankchef Jerome Powell. Dabei präsentierte er dem Präsidenten sogar ein fiktives Fahndungsplakat des Zentralbankers.
Krypto-Adoption als persönliches Leitmotiv
In der Krypto-Community ist der Millionär aus Detroit als starker Verfechter der größten Kryptowährung bekannt. Er fördert aktiv die Mainstream-Adoption von BTC und verwies kürzlich auf das wachsende Interesse der Wall Street an dem digitalen Asset.
Bereits im Jahr 2020 riet er seinen drei Millionen Followern in den sozialen Netzwerken, die Marktentwicklung von Bitcoin genau im Blick zu behalten. Pulte ist davon überzeugt, dass das digitale Gold insbesondere Menschen ohne reguläres Bankkonto den Zugang zum globalen Finanzsystem öffnen kann.
Um diese Vision praktisch zu unterstützen, startete er in der Vergangenheit eigene Initiativen. Dabei verteilte er finanzielle Mittel über die CashApp an Nutzer, um diese gezielt zum Kauf und Halten von Bitcoin-Teileinheiten zu animieren.


